Tag Archives: Rekordhoch

ORF ZIB 24 – Bitcoin – Auswirkungen auf die Umwelt 13.12.2017

 

 

 

 

 

ORF ZIB 24 – Bitcoin – Auswirkungen auf die Umwelt 13.12.2017

 

ORF – Mittag in Österreich / Umwelt leidet unter Bitcoin-Transaktionen 13.12.2017

 

 

 

 

 

ORF – Mittag in Österreich / Umwelt leidet unter Bitcoin-Transaktionen 13.12.2017

Bitcoin-Experte: So gelingt Bitcoin der endgültige Durchbruch!

 

 

 

 

 

Wirtschaft TV : Bitcoin-Experte: So gelingt Bitcoin der endgültige Durchbruch!

 

 

CFTC gibt Bitcoin-Futures grünes Licht

 

 

 

 

 

Quelle: BTC-Echo

Die US Commodity Futures Trading Commission CFTC hat mehreren von US-Anbietern geplanten Bitcoin-Futures an diesem Freitag, den 1. Dezember, die Marktzulassung erteilt. Mit dem Segen der Derivatebehörde steht der Einführung der Bitcoin-Zukunftsgeschäfte durch die Anbieter CME Group, CBOE und Cantor Fitzgerald nun nichts mehr im Wege. Deren erster Markteintritt ist für den 18. Dezember geplant.

Das Vorhaben scheint in trockenen Tüchern und wirft kräftig Kohlen auf das dieser Tage immer wieder auflodernde Kursfeuer des Bitcoin-Ofens. Mit der Zustimmung der US-Derivatebehörde CFTC ist der Einführung der seit Monaten geplanten Bitcoin-Futures der Anbieter CME Group, CBOE sowie jüngst Cantor Fitzgerald die wichtigste regulative Hürde genommen.

Nachdem CME-CEO Terry Duffy bereits vergangenen Monat angekündigt hatte, man plane die Einführung für Mitte Dezember, bestätigt die Zustimmung der Behörde damit diesen Zeitplan. Wie die Anbieter mitteilten, stehen US-Kunden von CME und CBOE nun ab dem 18. Dezember entsprechende Zukunftsgeschäfte zur Verfügung. Cantor Fitzgerald hingegen plant die Markteinführung seiner Binär-Optionen für die erste Hälfte des kommenden Jahres.

Konkrete Details zu den diesen Monat verfügbaren Angeboten der CME Group und CBOE sind auf den Websites der Anbieter zu finden. Entsprechend Konkretes vonseiten Cantor Fitzgerald lässt zu diesem Zeitpunkt noch auf sich warten.

Achtung: Keine umfassende Regulierung

Wie es in der zugehörigen Pressemitteilung der Behörde heißt, hatte man zuvor in intensiver Zusammenarbeit gemeinsame Standards mit den Anbietern für die Einführung ausgearbeitet, um das Neuland um die Krypto-Derivate zu ergründen.

Eine umfassende Regulierung des Bitcoin-Derivatemarktes an den US-Börsen stelle die Zustimmung der CFTC jedoch nicht dar. Dies unterstrich der Commissioner der Behörde, J. Christopher Giancarlo. Im Gegensatz betont er, seine Behörde hätte nur begrenzte Autorität und könne keiner ganzheitlichen Aufsicht des komplexen Krypto-Markts nachkommen.

„Marktteilnehmer sollten sich dessen klar sein, dass die relativ jungen Bargeldmärkte und Transaktionen hinter dem Bitcoin zu großen Teilen unregulierte Märkte bleiben, über die die CFTC geringe gesetzliche Autorität besitzt. Es bestehen [weiterhin] Sorgen um die Preisvolatilität und die Handelspraktiken von Teilnehmern innerhalb dieser Märkte“,

so Giancarlo.

Aller Warnungen zum Trotze zeigt sich Terry Duffy, Vorstand und Geschäftsführer des Chicagoer Termin- und Optionsbörse CME Group, im Interview mit Coindesk zuversichtlich, die notwendigen Kontrollmechanismen in Stellung gebracht zu haben.

„Wir sind froh, Bitcoin-Futures auf den Markt zu bringen, nachdem wir eng mit der CFTC und anderen Markteilnehmern daran gearbeitet haben, ein reguliertes Angebot […] mit Möglichkeiten der Transparenz, Preisentwicklung und des Risikotransfers zu entwerfen.“

Börsenetablierung enroute?

Mit der Zustimmung der CFTC schafft Bitcoin einen wichtigen Schritt in Richtung etablierter Finanzmärkte. Dass sich dieser Trend in der nahen Zukunft fortsetzen könnte, bestätigt unter anderem die Ankündigung der New Yorker Börse Nasdaq. Wie BTC-ECHO berichtet, hatte der größte elektronische Börsenanbieter in dieser Woche ebenfalls angekündigt, Krypto-Derivate auf den Weg bringen zu wollen.

Zudem dürfte sich mit Ablauf des Jahres damit eine Kettenreaktion in Gang setzen, trägt der Westwind aus Chicago und New York das Geschäftsmodell auch in europäische Breitengrade. So hatte der Geschäftsführer der britischen Hedgefonds Man Group Luke Ellis angekündigt, ebenfalls den Sprung ins Geschäftsneuland um die Krypto-Derivate zu wagen.

BTC-ECHO

Bitcoin, Kryptowährungen an der Börse Stuttgard

 

 

 

 

 

Quelle: Börse Stuttgard TV

JPMorgan will vielleicht am Internetgeld Bitcoin verdienen

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Finanzen.net
22.11.2017 10:26

 

JPMorgan-Chef James Dimon wettert zwar gegen die Internetwährung Bitcoins. Doch das hindert die Bank offenbar nicht daran, nach Geschäftsgelegenheiten im geplanten Futures-Markt für Bitcoins zu suchen.

JPMorgan erwägt derzeit, ob die Bank ihren Kunden über die eigene Futures-Brokersparte Zugang zum neuen Bitcoins-Produkt der CME verschaffen soll, wie ein Insider berichtet. Das würde bedeuten, dass Bankkunden riskante Investments auf das Auf und Ab der Kryptowährung eingehen könnten. JP Morgan würde daran über die Einnahme von Gebühren verdienen. Doch erst einmal lote das Geldhaus überhaupt erst die Nachfrage unter der eigenen Kundschaft aus.

Bitcoins finden womöglich auf längere Sicht aus Schmuddelecke heraus

Am Ende spricht sich das Finanzhaus womöglich doch gegen ein entsprechendes Angebot aus. Immerhin haben die Börsenaufseher dem Bitcoin-Future erst noch zuzustimmen. Auch andere Geldhäuser müssen bei diesen Futures der CME so langsam Farbe bekennen. Goldman Sachs, Bank of America Merrill Lynch und Morgan Stanley gehören zu den Dutzenden Firmen, die ihren Kunden Zugang zu den CME-Märkten bieten. Ebenso wie JP Morgan liebäugelt auch Morgan Stanley laut einem Insider damit, am Ende ihrer Kundschaft Zugang zu den Bitcoin-Kontrakten einzuräumen. Doch keine dieser Banken hat die Bitcoins dermaßen kritisiert wie Dimon, der von einem „Betrug“ spricht und vor einer Blasenbildung warnt.

An der bei JP Morgan anstehende Entscheidung zeigen sich die Herausforderungen für die Wall-Street-Firmen, wenn sie sich zu einer Position bei der Kryptowährung durchringen müssen, die gerade aus der Schattenwelt der Finanzmärkte herausfindet und bei Investoren immer mehr Interesse weckt. Eine CME-Sprecherin wollte sich auf Anfrage zu JP Morgans Überlegungen nicht äußern.

Die CME rechnet bereits für die zweite Dezemberwoche mit einem Start der Bitcoin-Futures. Damit könnte die Digitalwährung einfacher gehandelt werden. CME-Rivale Cboe Global Markets strebt ebenfalls die Notierung von Bitcoin-Futures an. Schon heute bearbeitet JP Morgan Kundenhandelsanfragen nach Bitcoin XBTs, einem börsennotierten Investment, das den Wert der Kryptowährung abbildet. Die Bank beteuert: Es gehe dabei nur darum, die Kauf- und Verkaufsanfragen elektronisch an die Börsenplattformen weiterzuleiten.

Bei Bitcoin-Futures würde der US-Branchenprimus ähnlich agieren, da er selbst keine Positionen aufbaut. Stattdessen fungierte JP Morgan dann eher wie ein Relais, das zwischen den Kunden und die CME-Plattformen geschaltet ist. JP Morgan ist schon heute zweitgrößter Futures-Broker der USA hinter Goldman, wie Daten der CFTC zeigen.

Thomas Peterffy, CEO von Interactive Brokers, warnt derweil, dass die CME ihr System zum Clearing von Bitcoin-Futures gegenüber ihren restlichen Märkten isolieren müsste, damit potenzielle Verluste bei dem virtuellen Geld nicht auf das gesamte Finanzsystem übergriffen. Der Experte sieht gar Gefahren für die Realwirtschaft, sofern die Kryptowährung nicht von anderen Finanzprodukten separiert werde.

NEW YORK (Dow Jones)

 

 

 

ORF / Bitcoin und Blockchain wird die Welt verändern.

Super Bericht heute im ORF 2.

 

Von China nach Japan: Japanischer Markt begrüßt den Umzug

 

 

 

 

 

 

 

September 18, 2017

Quelle: blockchain-hero

Mit einem Marktanteil von fast 51% am weltweiten Börsenmarkt für Kryptowährungen, ist Japan derzeit erneut der größte Bitcoin-Börsenmarkt. Entsprechend liegt die Begründung einiger Analysten nahe, der Anstieg des japanischen Handelsvolumens am Bitcoin-Markt sei dem Ausgang vieler Bitcoin Händler aus China zugeschrieben.

Japan als neuer Marktführer

Anfang dieser Woche forderten die chinesische Regierung, die örtlichen Behörden und die Finanzbehörden offiziell die chinesischen Bitcoin-Börsen und Handelsplattformen dazu auf, ihre Dienste bis Ende September zu stoppen. OKCoin und Huobi, die beiden größten Börsen in China, erhielten eine Verlängerung bis zum 30. Oktober. Grund dafür ist die Tatsache, dass sie an keinem der ICOs in der Vergangenheit beteiligt waren.

Laut verschiedenen vertrauenswürdigen Bitcoin-Marktdatenanbietern wie CryptoCompare, liegt China erstmals bei einem Tief von 6,4 Prozent des weltweiten Bitcoin-Geschäfts zum Zeitpunkt der Berichterstattung.

 

CryptoCompare shows that Japan accounts for over 50% of all #bitcoin trades. Chinese traders have already moved to Japan. China less than 7% pic.twitter.com/t7YRaL5jv3

— Joseph Young (@iamjosephyoung) September 17, 2017

 

Vorteile für den US-Markt

Vor dem bundesweiten Bitcoin-Börsenverbot durch China hatte der US-Börsenmarkt konsequent seine Position als größten seiner Art auf der Welt gesichert.

Doch fast sofort nach der Ankündigung der drei größten Bitcoin-Börsen des Landes – BTCC, Huobi und OKCoin – sind die Händler in den japanischen Bitcoin-Börsenmarkt umgezogen. Infolgedessen führte die abrupte Migration von Händlern nach zu einem kurzfristigen Anstieg des Handelsvolumens von Japan. Folglich hatte Japan die USA um über 20 Prozent im globalen Bitcoin-Börsenmarktanteil überholt.

Im Gegensatz zu vielen negativen Berichten zeigten prominente Entwickler, Analysten, Forscher und Experten innerhalb der Kryptowelt- und Blockchain-Sektoren viel Optimismus. Litecoin-Schöpfer Charlie Lee und Investor Tim Draper halten die Abschaltung des chinesischen Bitcoin-Börsenmarktes für eine gute Sache. Lee betonte, dass die chinesische Regierung den Markt nicht mehr manipulieren kann, wie es seit 2013 der Fall ist.

 

Das ist eine gute Sache. China kann nicht mehr mit den Märkten spielen, indem er Bitcoin verbietet. Kryptowährungen können von keinem Land ausgelöscht werden.

Charlie Lee auf Twitter

 

Stabilisierung des Bitcoin

Wie Lee betont, sollte der Ausstieg des chinesischen Bitcoin-Börsenmarktes eigentlich nur etwa 10 bis 15 Prozent der Händler im globalen Bitcoin-Börsenmarkt betreffen. Dennoch haben Spekulanten und ungeduldige Trader einen großen Sell-off initiiert, da die chinesische Regierung den Austausch verboten hat. Dies führte zu einer immensen Kurskorrektur beim Bitcoin-Preis.

In den kommenden Wochen wird sich der globale Bitcoin-Börsenmarkt stabilisieren, da sich die Händler vom chinesischen Markt nach Südkorea und Japan bewegen. Hierbei handelt es sich um zwei Märkte, die für effizientere Regulierungen, Industriestandards und Richtlinien für Kryptowährungen und ihre Nutzer entwickeln.

Es ist wahrscheinlich, dass die Schließung des chinesischen Bitcoin-Börsenmarktes zur Stabilisierung des globalen Bitcoin-Börsenmarktes führen kann. Ferner kann dies für Bitcoin auf lange Sicht von Vorteil sein.

 

Bitcoin-Start-up TenX: 80 Millionen in sieben Minuten

 

 

 

 

 

 


Quelle: diepresse
Wien/Singapur. Ein neuer Tag, ein neuer Höchststand: Die Kryptowährung Bitcoin ist am Freitag über die Marken von 3500 Dollar und 3000 Euro geklettert. Nach Jahren in der Obskurität ist das virtuelle Geld inzwischen Dauergast in den Studios der Finanzsender. Die Wall Street ist aufmerksam geworden. Aber ein großer Teil der Bitcoins und anderer Kryptowährungen wie Ether, Litecoin oder Dash ist in Besitz der Early Adopter, die sie billig gekauft haben.

Mit jedem neuen Allzeithoch wächst deren theoretische Kaufkraft. Einzig: So richtig abgehoben haben Bitcoin und Co. als Zahlungsmittel noch nicht. Zwar lässt sich damit rasch Geld um die Welt schicken, und die Technologie erlaubt Menschen den Zugang zu Geldgeschäften, die noch nie in einer Bank waren. Aber der eigentliche Akt des Bezahlens ist tatsächlich mühsamer als mit Bargeld oder Kreditkarte.

 

Ganz normale Kreditkarte

Julian Hosp will das ändern. Der gebürtige Tiroler hat gemeinsam mit Toby Hoenisch, Michael Sperk (ebenfalls Österreicher) und dem Thai Paul Kitti in Singapur die Firma TenX ins Leben gerufen. „Unser Ziel? Wir machen Kryptowährungen ausgebbar“, sagt Hosp im Skype-Interview mit der „Presse“.

Die Idee ist simpel: TenX will das nächste PayPal sein. Kunden brauchen nur die App. Bisher gibt es sie nur auf Android, aber iOS soll bald folgen. Wer sich anmeldet, bekommt eine Kreditkarte zugeschickt. Eine ganz normale Visa oder Mastercard – je nachdem, mit wem TenX in dem betreffenden Land kooperiert. Auf die App kann man dann Bitcoin und andere Kryptowährungen laden – und einstellen, worauf die Karte zugreifen soll. Der Rest ist bekannt: Rein ins Geschäft, raus mit der Karte, fertig.

TenX hat den Mitarbeiterstand binnen sechs Wochen von zehn auf 20 verdoppelt. Möglich gemacht hat das eine beeindruckende Finanzierungsrunde. Auch das ist die Welt der Kryptowährungen: Die Ideedes Crowdfundings hat ein gewaltiges Update erhalten. TenX hat einen Token auf der Plattform von Ethereum aufgesetzt, von dem es insgesamt 100 Millionen Stück gibt. Diese konnten Unterstützer des Projekts erwerben, indem sie Ether an TenX geschickt haben.

Nach sieben Minuten war alles vorbei – denn Hosp und Kollegen wollten nicht mehr als „nur“ 80 Millionen Dollar einnehmen, und das ging rascher als gedacht. Zusammen mit der bereits zuvor erfolgten Anschubfinanzierung durch Angel-Investoren soll dieses Geld den Betrieb der Firma für die kommenden Jahre sichern. Der Token mit dem Ticker PAY ist zudem inzwischen an mehreren Börsen erhältlich – und erfreut sich dort großer Beliebtheit. In den vergangenen vier Wochen ist er um lockere 255 Prozent im Wert gestiegen und kostete zuletzt knapp drei Euro.

Aber erreicht ist damit noch nicht viel. Neben TenX kämpfen mindestens vier andere um den vielversprechenden Markt für Krypto-Kreditkarten. Und der ganze Sektor ist immer noch sehr klein: „Wir schätzen, dass weltweit rund fünf Millionen Menschen Kryptowährungen besitzen“, sagt Hosp. Wie viele davon bereits Kunden bei TenX sind, will er nicht verraten. „Es sind einige Tausend. Dazu kommen noch einige Tausend auf der Warteliste. Wir schicken pro Tag etwa 50 bis 70 Karten aus. Ab 2018 wollen wir dann Vollgas in die Kundenakquise.“

Tatsächlich dürfte das österreichische Team aus Singapur einen Startvorteil haben. Zwar gibt es schon Konkurrenten mit einem ähnlichen Produkt, aber bei TenX soll es sehr bald möglich sein, viel mehr Kryptowährungen auszugeben als nur Bitcoin – inklusive aller Ethereum-Token wie etwa PAY.

In der bis heute eher obskuren Krypto-Welt ist die Offenheit des Teams ein zusätzlicher Faktor. Hosp gehört zu den wenigen sehr aktiven deutschsprachigen YouTubern, die sich mit Bitcoin und Co. auseinandersetzen.

Der Tiroler war jahrelang professioneller Kitesurfer und hat in Innsbruck Medizin studiert. „Ein Patient hat mir schon 2011 von Bitcoin erzählt. Aber das ist nicht hängen geblieben“, sagt Hosp. Erst nach der Sportlerkarriere ist er auf einer Reise in Asien zufällig mit dem Tiroler Toby Hoenisch zusammengetroffen. „Er hat dann auch von Bitcoin geredet – und sich beschwert, dass man es so schwer ausgeben kann. So ist die Idee entstanden“, sagt Hosp.

„Österreich nicht interessant“

In Singapur ist man gelandet, weil dort die finanziellen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Bitcoin- und Blockchain-Firmen besonders gut sind. Und weil Singapur den Start-ups üppig Geld zur Verfügung stellt, wenn sie sich dort ansiedeln.

„Über Österreich haben wir natürlich viel nachgedacht. Ich würde mich total freuen, wenn wir dort arbeiten könnten. Aber derzeit ist es nicht interessant. Allein dass es noch immer Banken gibt, die dir ein Konto sperren, nur weil du Geld an eine völlig legale Bitcoin-Börse schickst, zeigt das schon. Wie sollen wir als Firma da arbeiten?“, fragt Hosp. „Aber ich bin optimistisch. Und es tut sich auch viel. Inzwischen kann man Bitcoin bei der Post kaufen. Das ist großartig.“

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 12.08.2017)

 

In der Ukraine sollen noch in diesem Jahr 150 Bitcoin-Automaten installiert werden

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: BTC-Echo

 

Der ukrainischen Börse für digitale Währungen Kuna und dem Kuna Bitcoin Agency Gründer Michael Chobanian zufolge sollen noch in diesem Jahr 150 Bitcoin-Geldautomaten im Land installiert werden. 30 der Automaten sollen bis Ende des Sommers in der Hauptstadt Kiew in Betrieb genommen werden.

Chobanian zufolge hat sich das Unternehmen aufgrund der hohen Nachfrage zu dem Schritt entschlossen:

“Bis zum Ende des Jahres werden wir mehr als 150 Bitcoin-Geldautomaten (ATMs) in der Ukraine installiert haben. Unsere ieunden haben uns dazu ermutigt diesen Schritt zu gehen und auch die Unternehmen wollen zukünftig in dem Markt aktiv werden, sprich durch den Kauf von Bitcoin Automaten und den Verkauf von digitalen Währungen.”

Die Bitcoin-Automaten werden eine Auszahlfunktion erhalten und neben Bitcoin noch weitere Kryptowährungen wie Ether, Waves und Golfs unterstützen. Gekauft werden können die digitalen Währungen dann in der offiziellen Landeswährung Hryvnia.

Mehr zum Thema:  ICOs und dezentrales Funding – eine Einführung in die Krypto-Ökonomie

Chobanian zufolge bedarf es für den Kauf von digitalen Währungen keiner Identifizierung am Automaten. Auch für die Inbetriebnahme benötigt man, anders als in den meisten anderen Ländern, keine spezielle Lizenz.

Aktuell ist laut CoinATMRadar erst ein Bitcoin Automat in der Ukraine in Betrieb. Dieser wurde Ende April im Süden des Landes in Odessa installiert.

BTC-ECHO

Bundesverband für digitale Währungen: Neuer Player im Krypto-Bereich?

 

 

 

 

 

 

 

11.08.2017 von Dominik Perlaki
Quelle: derbrutkasten

 

Heute wurde der Launch des Bundesverbands für digitale Währungen Österreichs bekanntgegeben. Der Verband soll eine gemeinsame Interessensvertretung der österreichsichen Krypto-Community werden. Doch in der Szene häufen sich kritische Stimmen.

Bundesverbände gibt es in Österreich in einigen Bereichen, zum Beispiel für diverse Sportarten. Sie sind Interessensverbände, die die jeweilige Szene etwa auch gegenüber der Politik vertreten. Seit heute hat Österreich nun einen “Bundesverband für digitale Währungen”. Einzig: Nicht nur die Öffentlichkeit, auch ein guter Teil der heimischen Krypto-Community wusste bis heute Vormittag nichts davon. Und die Gründer des Bundesverbands sind in der Szene bislang größtenteils nicht aufgefallen. Die Akzeptanz innerhalb der österreichischen Kryptolandschaft wird jedoch entscheidend für Erfolg oder Misserfolg des Verbands sein.

+++ Wirtschaftsministerium: “9 Punkte Plan” für die Blockchain +++

Das Ministerium und der “Blockchain Innungsmeister”

“Das Wirtschaftsministerium hätte in der Krypto-Szene gerne einen zentralen Ansprechpartner, so wie die Industriellenvereinigung. Aber wir haben halt im Moment noch ein sehr dezentrales System”, erklärt Johannes Grill, Präsident des Vereins Bitcoin Austria. Den “Blockchain Innungsmeister” gebe es halt nicht, sagt er scherzhaft. Genau dieser Wunsch des Wirtschaftsministeriums scheint nun für die Gründung des Bundesverbands ausschlaggebend gewesen zu sein: “Man ist auf mich zugekommen und hat gesagt, ‚Christian, mach bitte etwas, weil es traut sich sonst niemand drüber’”, erzählt Christian Gedeon im Gespräch mit dem Brutkasten. Er ist eines von fünf Vorstandmitgliedern des neuen Verbands. Es sei alles ganz schnell gegangen: Wenige Wochen seien zwischen Beschluss und Launch vergangen.

 

Deutsche Regulationsflüchtlinge sollen nach Österreich

Steht also eine politische Initiative hinter dem Bundesverband? “Nein”, sagt Gedeon, “der Verband ist selbstverständlich eine politisch unabhängige Non-Profit-Institution”. Er sei auch kein Teil der Blockchain Austria-Strategie des Wirtschaftsministeriums. Man werde aber natürlich einen Beitrag dazu leisten. Man wolle mit dem Verband für mehr Vernetzung in der Szene sorgen und die österreichischen Key-Player an Bord holen. Mit einigen liefen gerade Gespräche. Ebenfalls im Vorstand sitzt Mathias Roch, Gründer von BIT Trust und dem Vernehmen nach das einzige Vorstandsmitglied, das in der Szene allgemein bekannt ist. Der Deutsche hat sein “House of Nakamoto” in Wien und nicht in der Heimat eröffnet. Dahinter stünden zu starke Regulatorien im Nachbarland, erklärt Gedeon. Man verfolge mit dem Verband daher auch das Ziel, weitere deutsche Player nach Österreich zu bringen. Man habe bereits Kontakt zum Bundesverband Bitcoin in Berlin.

+++ Julian Hosp von TenX: “Zu viele Fälle, wo Token Sales missbraucht werden” +++

“Wir brauchen keine Trittbrettfahrer”

Oliver Olbrich, ebenfalls Vorstandmitglied, bringt im Gespräch mit dem Brutkasten noch ein weiteres Ziel des Verbands vor: “Wir wollen verhindern, dass Firmen sich an unwissenden Menschen bereichern.” Man wolle auf Dauer die vertrauenswürdige Institution im Krypto-Bereich werden, “wir maßen uns aber natürlich nicht an zu sagen: Wer nicht dabei ist, ist zweitklassig”. Damit hätte Olbrich wohl auch einen noch schwereren stand, denn der neue Bundesverband stößt in der Community bei vielen Playern auf wenig Gegenliebe. So meldeten sich etwa nach der Ankündigung prompt Eric Demuth von Bitpanda und Patrick Pöschl von Fintech Austria zu Wort. Man werde dem Verband nicht beitreten, sagen sie dem Brutkasten auf Anfrage unisono. “Wir brauchen keine Trittbrettfahrer, die sich Bundesverband nennen und damit Leute in die Irre führen”, schreibt Demuth auf Facebook. “Dem ist nichts hinzuzufügen”, kommentiert Pöschl.

Bitcoin Austria: “bisher nicht kontaktiert worden”

Bei Bitcoin Austria zeigt man sich auf Anfrage des Brutkasten überrascht. Man sei bisher nicht kontaktiert worden, hätte bislang nichts vom neuen Verband gewusst, sei aber offen für Gespräche, sagt Präsident Grill. Zugleich kritisiert er den schnellen Launch des Bundesverbands: “Für die Community zu sprechen, ohne das die etwas davon weiß, ist schon verwegen. Es wäre wohl schlau gewesen, sich bereits vor dem Start umfassend zu vernetzen und gemeinsame Ziele zu definieren.” Denn letztendlich müsse eine Interessensvertretung, die für alle spreche, aus einer Grassroots-Initiative entstehen. Und dennoch: Man begrüße grundsätzlich jede Initiative. “Es sind aber auch schon einige ähnliche Projekte innerhalb weniger Wochen gescheitert”, erzählt Grill.

Conclusio: Noch ist nichts gewiss

Ob der Bundesverband für digitale Währungen Österreichs sich als Player im Krypto-Bereich behaupten kann, ist am Tag des Launchs also noch gänzlich ungewiss. Einige zentrale Player sollen nach Angaben der Gründer ja bereits angedockt sein. Nun muss aber auch noch die Basis der Szene überzeugt werden.

 

127 Milliarden US-Dollar: Krypto-Marktkapitalisierung erreicht neues Allzeithoch

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: BTC-Echo
Laut den Daten von Coinmarketcap haben die Krypto-Märkte heute Mittag ein neues Allzeithoch markieren können – Stand: 127.3 Milliarden US-Dollar.

Getrieben wurde der Anstieg vor allem durch Bitcoin. Schließlich konnte die Kryptowährung innerhalb einer Woche mehr als 20% dazugewinnen. Mit über 3.000 Euro (3.500 US-Dollar) knackt Bitcoin zum ersten Mal die 3.000-Euro-Grenze und stellt damit ebenfalls einen neuen Rekord auf. Mit einer Marktkapitalisierung von 58 Milliarden US-Dollar ist die 60 Milliarden US-Dollar-Marke zum Greifen nah.

Zusätzlich wurde die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen durch Bitcoin Cash ausgeweitet. Die neue Kryptowährung hat so zusätzlich über 5,5 Milliarden US-Dollar in das System eingebracht und steht aktuell bei 290 Euro bzw. 340 US-Dollar.

Ebenfalls haben die Kryptowährungen NEO und IOTA stark performt und einiges an Plätzen gut machen können. So belegt IOTA bereits Platz 7 und NEO (ehemals Antshares) Platz 8, gemäß Marktkapitalisierung. Auch heute scheint sich dieser Trend fortzusetzen. So steht IOTA mit 24% im Plus und NEO mit knapp 15%.

Mehr zum Thema:  Blockchain in Banking & Finance – Vorträge sind online!

Aber auch die Nummer 2 aller digitalen Währungen konnte sich von der letzten Konsolidierung wieder gut erholen. Ethereum hat so innerhalb einer Woche über 7 Milliarden an Marktkapitalisierung hinzugewinnen können.

Unter der Prämisse, dass sich die Skalierung Bitcoins weiter erfolgreich durchsetzt und die Regulierungen staatlicherseits ein investmentfreundliches Klima schaffen / beibehalten, so stehen die Chancen nicht schlecht, auch in nächster Zeit neue Rekordmeldungen verkünden zu können. Insbesondere die institutionellen Anleger sind es, die in Zukunft für einen enormen Mittelzufluss sorgen könnten, sofern entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden.

BTC-ECHO

Bitcoin wird die Reservewährung der Welt

 

 

 

 

 

 

6.August 2017 09:00
Quelle: oe24

 

„Der Tsunami der Blockchain-Revolution steht erst bevor“.

 

„Eine digitale Währung wird früher oder später eine nationale Währung als Weltreservewährung ablösen“, ist Max Tertinegg, Geschäftsführer und Mitbegründer des Grazer Bitcoin-Dienstleisters Coinfinity, überzeugt. „In fünf bis zehn Jahren wird eine Weltreservewährung auf Blockchain- bzw. Kryptowährungsbasis entstehen“, meinte Tertinegg im Gespräch mit der APA.

„Ich gehe mit einer mehr als 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es Bitcoin sein wird, es kann aber auch eine andere Kryptowährung sein. Es gibt nämlich neben Bitcoin noch hunderte andere Kryptowährungen“, so Tertinegg. „Bis auf eine Handvoll davon – maximal 10 bis 15 Währungen – sind das aber Eintagsfliegen ohne Relevanz. 99 Prozent der digitalen Währungen, die wir jetzt sehen, werden in zehn Jahren wahrscheinlich nicht mehr existieren.“ Es sei also zwar richtig, dass die Gesamtmenge der verschiedenen digitalen Währungseinheiten inflationierbar sei, „aber wenn sie nicht im alltäglichen Wirtschaftsleben im Einsatz sind, ist das eigentlich irrelevant“.

Der jüngste Neuzugang in der Fauna der Kryptowährungen ist erst wenige Tage alt: Am 1. August ist aus Bitcoin (BTC) durch eine Abspaltung („Fork“) Bitcoin Cash (BCH) entstanden – quasi ein kleiner Bruder, der sich mit Bitcoin den Großteil der DNA teilt.

Die Spaltung habe sich bereits seit vielen Monaten abgezeichnet, erklärt Tertinegg, denn Bitcoin habe von Anfang an einen Schwachpunkt gehabt. „Bitcoin ist in der ursprünglichen Variante technisch nicht darauf ausgelegt, viele Transaktionen abwickeln zu können.“ Jede Transaktion habe eine bestimmte Datengröße, und alle zehn Minuten werde nur ein Block mit einer Datengröße von einem Megabyte erzeugt. Fast zwei Jahre lang sei in der Bitcoin-Community darüber gestritten worden, ob man diese willkürlich festgelegte Blockgröße ändern sollte – bis sich schließlich eine kleine Gruppe von Entwicklern zu der Abspaltung entschlossen und eine neue Kryptowährung mit einer Blockgröße von 8 MB geschaffen habe.

„Die haben dann eine eigene Software geschrieben, die nicht mehr kompatibel ist mit der Bitcoin-Software.“ Allerdings werden die beiden Kryptowährungen für immer miteinander verbunden bleiben, weil die Blockchain – also die Datenbank, in der alle bisherigen Transaktionen verschlüsselt aufgezeichnet sind – bis zur Abspaltung am 1. August bei beiden Kryptowährungen gleich ist. Derzeit ist diese Blockchain knapp 150 Gigabyte groß.

„Es war so, dass jeder, der bis zum 1. August Bitcoins gehalten hat, wie durch Zauberhand auch den gleichen Betrag an Bitcoin Cash hat. Wenn Sie 10 Bitcoins vor dem 1. August hatten, dann haben Sie jetzt zusätzlich auch 10 Bitcoin Cash.“

Allerdings sind die Bitcoin-Besitzer dadurch nicht plötzlich reicher geworden, weil der Wert von Bitcoin durch die Verdoppelung der Einheiten gesunken ist. Er hat sich jedoch nicht halbiert, sondern verteilt sich nun ungleich auf die beiden Währungen. Ein Bitcoin war vor dem Split ungefähr 2.500 Euro wert, derzeit bekommt man für ein Bitcoin rund 2.400 Euro und ein Bitcoin Cash ist rund 240 Euro wert.

Der Anreiz für die „Miners“, mit enormer Computer-Rechenleistung und entsprechend hohem Energieverbrauch neue Einheiten von Bitcoin Cash zu erzeugen und Transaktionen zu verifizieren, ist entsprechend gering. Das weltweite Bitcoin-Mining verbraucht derzeit die Stromproduktion mehrerer Atomkraftwerke – Tendenz stark steigend. Der hohe Energieverbrauch ist einer der Kritikpunkte an Bitcoin, weil etwa in China das Mining sehr intensiv mit Kohlestrom betrieben wird.

Auch ist der Bitcoin-Kurs wegen der vergleichsweise geringen Marktkapitalisierung relativ leicht manipulierbar, wer also Bitcoins kauft, geht ein Hochrisiko-Investment ein. Der Gesamtwert aller existierenden Bitcoins beträgt derzeit 44,2 Mrd. Euro, 16,5 Millionen Bitcoins befinden sich in Umlauf. Allerdings kann es im Bitcoin-System keine Hyperinflation geben, weil die Gesamtmenge an Bitcoins mit 21 Millionen limitiert ist und die Erzeugung weiterer Einheiten immer aufwendiger wird. Schon in den nächsten Jahren werden 98 Prozent aller Bitcoins erzeugt sein, das Limit wird aber erst Mitte des nächsten Jahrhundert erreicht werden.

Hype um das Thema Blockchain

Durch Kryptowährungen wie Bitcoin hat sich in den letzten Jahren auch ein Hype um das Thema Blockchain entwickelt. „Jede Branche glaubt, unbedingt Blockchain verwenden zu müssen, um ihre Geschäftsprozesse zu verbessern.“

Das Besondere daran: Die Blockchain ist eine lückenlose Transaktionsdatenbank, deren Datensätze kryptographisch miteinander verschränkt sind und nachträglich nicht mehr verändert werden können. Eine Manipulation ist ausgeschlossen, weil unzählige Kopien der Blockchain bei den Teilnehmern des Netzwerks liegen und jede Veränderung auffallen würde. Durch die Tatsache, dass in der Blockchain auch sämtliche Transaktionen gespeichert sind und auch wieder ausgelesen werden können, könnte sie auch zum Ausspionieren der Nutzer missbraucht werden.

Auch Tertinegg sieht in der Technik großes Potenzial. „Man könnte beispielsweise ein Grundbuch auf Blockchain-Basis machen oder Peer-to-Peer-Märkte für Energie oder auch Eigentumsrechte an Firmen darin aufzeichnen. Der Tsunami der Blockchain-Revolution steht erst bevor.“

Tertineggs Unternehmen Coinfinity (https://coinfinity.co/) ist in erster Linie ein Händler von digitalen Währungen. „Sie können bei uns Bitcoin, Ethereum, Litecoin oder in Zukunft wahrscheinlich auch Bitcoin Cash über verschiedenste Kanäle kaufen und verkaufen.“ Das geht inzwischen auch in mehr als 3.000 Trafiken in Österreich, wo man Bitcoin-Bons erwerben kann. Darüber hinaus hat Coinfinity auch ein Dutzend Bitcoin-Automaten aufgestellt. Darüber hinaus berät das Unternehmen auch Unternehmen, die z.B. in ihren Online-Shops auch Bitcoin als Zahlungsmittel annehmen wollen.

 

Japanische Modekette “Marui” akzeptiert Bitcoin

 

 

 

 

 

 

 
6. August 2017| Danny de Boer
Quelle: BTC-Echo
 

Japan gilt seit einigen Monaten als Vorreiter in der Bitcoin-Adaption. Nachdem die Elektronikkette Bic Camera Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert hat, beginnt nun die junge Modelinie Marui sich an die digitale Währung heranzutasten.

Japan im Bitcoin-Fieber

Die Bitcoin-Adaption schritt in Japan seit Mai so weit voran, dass erst kürzlich vor dem Fork am ersten August bis zu 5.000 Händler kurzfristig die Zahlungen mit Bitcoin einstellen mussten, um ungeahnten Netzwerkproblemen aus dem Weg zu gehen.

Marui, eine der beliebtesten Modeketten in Japan, gab nun bekannt, dass sie mit Service-Provider und Bitcoin-Börse, BitFlyer, zusammenarbeiten wollen. Durch die Partnerschaft soll erstmal ein Test durchgeführt werden, der die Einführung von Bitcoin in einem der 31 Shops beinhaltet.

Mehr zum Thema: Chinesische Zentralbank: Bitcoin ist keine Währung

Im Kaufhaus Shinjuku Marui Annex in Tokio sollen dann vom 7. August bis zum 31. Oktober Bitcoin-Zahlungen akzeptiert werden. Das Kaufhaus ist ein beliebtes Einkaufsziel und besitzt durch die dortig größte Busstation Tokios eine große Kundendichte.

Als Werbung dient ein GiveAway von BitFlyer: Wer mehr als 3.000 Yen (ca. 23 Euro) via Bitcoin ausgibt, bekommt die Chance weitere 3.000 Yen in Bitcoin zu gewinnen. Insgesamt 10 Personen werden später ausgewählt.

Marui gab außerdem an, dass man bereits alle weiteren Schritte eingeplant hat, um Bitcoin auch auf die anderen Filialen zu skalieren, falls die Adoption positive Ergebnisse liefert.

BTC-ECHO

Über 70 Hedgefonds möchten in Kryptowährungen investieren

 

 

 

 

 

 

  1. August 2017|Sven Wagenknecht
    Quelle: BTC-Echo

Laut einem Tweet des Investors Tuur Demeester seien Hedgefonds mit Bezug zu Kryptowährungen gerade am “explodieren”.

Demeester bezieht sich dabei auf einen Artikel, indem aufgelistet wird, welche Fondsgesellschaften oder Kanzleien gerade an Zulassungen für Krypto-Hedgefonds arbeiten. Insgesamt kommt man auf über 70 Hedgefonds, die sich gerade in der Pipeline befinden.

Corey McLaughlin von Arthur Bell kommentiert die Situation im Artikel wie folgt:

 

“Ich bin seit 1998 im Hedgefonds-Geschäft, aber ich habe noch nie ein solches Volumen an neuen Hedgefonds gesehen. Es ist einfach nur verrückt.”

Implikationen für den Kryptomarkt

Aus Investmentsicht eine sehr nachvollziehbare Reaktion, schließlich möchte jeder an dem enormen Kursaufschwung der Kryptowährungen partizipieren. Es sollte ziemlich leicht für Fondsemittenten sein an Gelder von vermögenden oder institutionellen Kunden zu kommen, die ein Teil in Kryptowährungen investieren möchten.

Insbesondere durch die konsequentere Regulierung von ICOs durch die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC, wurde für verstärkte Rechtssicherheit in den USA gesorgt, die Investoren anlockt. Da die Emittierung von Kryptowährungen nun ähnlichen, wenn auch nicht gleichen, Standards der allgemeinen Wertpapier-Regulierung unterliegt, ist der Gedanke nicht fern, dass auch versucht wird alle existierenden Formen an Finanzprodukten auch auf Kryptowährungen anzuwenden. Egal ob ETF, Hedgefonds oder Hebelzertifikat – es ist mit einer enormen Anzahl an Zulassungsanträgen in nächster Zeit zu rechnen.

 

Mehr zum Thema: ETH-Kursanalyse KW 27 – Und es geht weiter abwärts

Durch die Gier der Anleger und Finanzinstitute sowie der Kreativität der Finanzingenieure können hier enorme Summen in Zukunft in den Kryptomarkt drängen, die ggf. auch zu einer neuen Blasenbildung führen.

Grundsätzlich sollte darauf hingewiesen werden, dass es regulatorische Unterschiede zwischen den USA und Europa sowie anderen Regionen respektive Wirtschaftsräumen gibt. Das bedeutet, dass der Zugang zu entsprechenden, ausländischen Finanzprodukten oftmals nur eingeschränkt gegeben ist.

BTC-ECHO