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Analyst: Der Kurs von Ethereum wird sich verdoppeln und Bitcoin wird auf 5.000 Dollar steigen

 

 

 

 

 

 

 

03.08.2017 06:12
Quelle: Finanzen.net

 

Laut Ronnie Moas – Gründer und Analyst von Standpoint Research – sollten Kryptowährungen den traditionellen Anlagen wie Aktien, Anleihen, Edelmetallen und Währungen in Zukunft ein paar Marktanteile abnehmen können. Hieraus könnte ordentlich Kurspotential für das digitale Geld erwachsen.

Der Selbsttest von Kryptowährungen veranlasste Ronnie Moas wohl zu einer längeren Analyse zu den alternativen Währungen. Die bemerkenswerten Ergebnisse seiner Überlegungen, die auf CNBC.com veröffentlicht wurden, sind simpel und nachvollziehbar: Wenn rund 200 Billionen US-Dollar in Aktien, Anleihen, Cash und Gold angelegt sind und davon lediglich ein Prozent in Kryptowährungen wandert, dann wäre ein enormes Vervielfachungspotential vorhanden, so der Schluss von Moas. Sollten Kryptowährungen in Asset-Allocation-Modellen mit zwei bis vier Prozent Anteil ihren Einklang finden, so könnten alternative Währungen sogar um 10.000 Prozent zulegen. Laut Moas könnten die Charts der 20 größten Kryptowährungen in zehn bis fünfzehn Jahren genauso aussehen, wie aktuell die Kurscharts von Amazon, Apple, Facebook, Google, Netflix oder Tesla. Allein für die Digitalwährung Bitcoin sieht Moas einen Preis von 5.000 US-Dollar im Jahr 2018 und der von Ethereum und Litecoin könnte sich verdoppeln.

Bitcoin – eine Erfolgsstory

Mit Abstand die größte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen hat Bitcoin. Noch im Sommer 2011 bekam man für rund 10 US-Dollar einen Bitcoin. Sechs Jahre später kostete ein Bitcoin mehr als 3.000 US-Dollar. Damit ist der Bitcoin-Kurs in sechs Jahren um ca. 30.000 Prozent gestiegen. Eine Anlage von nur etwas mehr als 3.000 US-Dollar hätte somit für die Dollar-Million gereicht. Laut Ronnie Moas hat der Hype um Kryptowährungen erst begonnen und steckt gewissermaßen noch in den Kinderschuhen. Somit scheint noch viel Potential in dem neuen Geld zu stecken.

Kritische Stimmen zu Bitcoin

Laut Manfred Hübner – dem Geschäftsführer des auf Behavioral Finance spezialisierten Beratungsunternehmens sentix – wird der Wert von Bitcoins wahrscheinlich jedoch irgendwann gegen Null tendieren. Er vergleicht die aktuelle Kryptogeld-Manie mit historischen Übertreibungsorgien, wie zum Beispiel der Manie um holländische Tulpenzwiebeln. Im 17. Jahrhundert waren Tulpenzwiebeln als Anlage- bzw. Spekulationsobjekt en vogue und verteuerten sich teilweise soweit, dass man mit einer Zwiebel ein Haus in Amsterdam erwerben konnte. Heute sind es Bitcoins, von denen eine immer stärker wachsende Anlegergemeinde fasziniert ist. Weitere Kritik kommt von Howard Marks von Oaktree Capital. Für ihn sind Kryptowährungen womöglich ein Schneeballsystem – so schreibt er es in seinem letzten Memo auf der Internetpräsenz von Oaktree Capital. Bei einem Schneeballsystem müssten immer neue Investoren in Digitalwährungen investieren, um den Kurshype weiter zu befeuern. Sollten die Kryptowährungen an Vertrauen verlieren und plötzlich massive Verkäufe keinem neuen Käuferkreis mehr gegenüberstehen, so würden die Preise einbrechen und das Digitalgeld somit drastisch an Wert verlieren. Zwar gibt Marks in seinem Memo selbst zu bedenken, dass er vielleicht zu altmodisch denkt – er bezeichnet sich selbst beispielsweise als Dinosaurier – aber für ihn seien Kryptowährungen lediglich eine unbegründete Modewelle.

Fazit

Wie bei vielen Anlageobjekten auch, gibt es auch zu Kryptowährungen unterschiedliche Meinungen. Die einen sind überzeugt es geht weiter bergauf, die anderen sehen immense Kursrisiken. Ob sich die Kurse in Zukunft noch vervielfachen oder gegen Null tendieren, wird sich letztlich zeigen. Vielleicht kommt es auch so, wie bei einer ganzen Reihe historischer Manien: Erst gibt es exorbitante Gewinnmöglichkeiten, am Ende bricht alles zusammen. Wir werden sehen.

Redaktion finanzen.net

Blockchain: Jetzt gibt es einen Prototypen für die dezentrale Päckchenlieferung

 

 

 

 

 

 

Quelle: t3n

Ein Prototyp für einen Lieferservice macht von sich reden. Er basiert auf der Blockchain-Technologie.

Warum nicht die Tatsache nutzen, dass die meisten Menschen Smartphones haben und dass dort, wo es viele Smartphones gibt, auch Paketempfänger besser bedient werden können als das ein zentrales Postsystem vermag? An dieser Idee arbeiten die amerikanischen Firmen Streamr und Passflix.

Paletliefertung Peer-to-Peer per Blockchain

 

Sie haben auf Basis der Ethereum-Blockchain einen Prototypen für einen Lieferservice vorgestellt. Streamr ist eine Cloud-Plattform zum Erstellen und Ausführen von Logik, die sofort auf neueste Daten reagiert. Daten fließen ein, werden als Service verarbeitet, und Aktionen werden ausgespuckt. Passlfix  beschäftigt sich mit Blockchaintechnologie und der Frage, ob man nicht auch ein Internet der Objekte bauen kann, so wie man ein Internet der Informationen gebaut hat.

Die Idee: Man könnte Pakete auch durch einzelne Kuriere ausliefern lassen, die nicht das große Vertrauen von beispielsweise Fedex genießen. Damit die Pakete auch ankommen und das Vertrauen in die Kuriere wächst, arbeitet das System mit einer Sicherheitskaution und einer Art Barcode, mit der die Pakete von Kurier zu Kurier weitergegeben werden können. Im Amerikanischen heißt das „executable distributed code contracts“ – kurz EDCCs.

Die Blockchain-Lieferung im Detail

Konkret funktioniert das so: Der Kurier übernimmt das Paket, zahlt dafür eine Kaution und bei pünktlicher Lieferung bekommt er die Kaution und das Geld für die Zustellung ausbezahlt. Wenn bei der Auslieferung Probleme auftreten, hat der Kurier die Möglichkeit, das Paket in ausgewiesenen Postfächern abzulegen. Diese sind mit seriellen EDCCs ausgestattet und erfassen den Empfang. Hat der Kurier das Paket an dieser Paketstation abgegeben, erhält er seine Kaution für das Paket zurückerstattet, abzüglich der anfallenden Gebühren. An dieser Stelle stellt die Postbox selbst eine Kaution anstelle eines Kuriers. Sobald der nächste Kurier das Paket übernimmt, wird die Kaution in der Postbox gelöscht. Der nächste Kurier wird wieder mit der Kaution belastet.

Der Absender verwendet eine GUI (grafische Benutzeroberfläche), um den Ort, von wo aus versandt wird, und den Zielort einzugeben und die gewünschte Lieferzeit einzustellen. Sobald der Kurier das Paket abgeholt hat, klebt er einen IoT-Sensor auf das Paket und versiegelt es mit einem manipulationssicheren Aufkleber. Wenn der Kurier beim Empfänger ankommt, bestätigt dieser den Inhalt des Pakets anhand eines Fotos, das vom Absender im GUI zur Verfügung gestellt wird.

Zusammenspiel von Ethereum-Android-App und Blockchain

Während das Paket unterwegs ist, interagiert der IoT-Sensor mit der Streamr-Plattform über Bluetooth zwischen Chip und Smartphone-App. Sobald Informationen zur Temperatur, zu GPS-Daten, zur Geschwindigkeit und zur Höhe kompiliert sind, interagiert die Ethereum-Android-App mit der Blockchain. Auf der Streamr-App stehen dem Absender, dem Kurier und dem Empfänger Visualisierungen von Metriken des IoT-Sensors zur Verfügung.

Die EDCCs, die während des Transits die Zahlungen managen, garantieren sowohl dem Absender als auch dem Empfänger Sicherheit. Denn die EDCCs geben die Kurier-Zahlung und die Sicherheitskaution nur dann frei, wenn der Empfänger die Lieferung in der Android-App anerkennt.

Pass-Tokens als Währung

Ein Reputationssystem ist an die Kautionsversicherung angebunden. Pass-Tokens werden als Währung verwendet, um Einzahlungen durch Kuriere oder öffentliche Postfächer zu verrechnen. Kuriere können nur Pakete ausliefern, die einen Inputpreis haben, der niedriger ist als die Pass-Tokens, die sie verlieren können, falls der Kunde mit der Lieferung unzufrieden ist. Wenn das Paket pünktlich und in gutem Zustand ankommt, zahlen EDCCs die volle Kaution und die Liefergebühr an den Kurier aus. Der Kurier bekommt weniger Geld, wenn den Bedingungen im EDCC zufolge das Paket verspätet oder überhitzt ausgeliefert wird. Wenn ein Paket verloren geht oder gar nicht geliefert wird, verliert der Kurier seine Kaution. Dieses System wird es neuen Benutzern ermöglichen, die Ehrbarkeit von Kurieren zu beurteilen.

Insgesamt könnten so Lieferungen in Ballungsgebieten schneller zugestellt werden und Kuriere dennoch daran verdienen. Das System erinnert ein klein wenig an Uber – nur dass statt Menschen in Taxis Waren von Kurieren, die auf eigene Rechnung handeln, transportiert werden und die Bezahlung nicht über Kreditkarte, sondern in Form von Pass-Tokens beziehungsweise Ether, der Währung von Ethereum-Blockchain, gezahlt wird.

Bitcoin und Ethereum: Buterin trifft Putin

 

 

 

 

 

5. Jun. 2017, 19:10 Uhr CEST

(DailyFX.de) Auf dem internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg wurden über 30 Milliarden US- Dollar an Investitionen beschlossen. Das viel wichtigere Ergebnis ist jedoch, dass die Stimmung und Haltung derjenigen, die das Forum besucht haben als äußerst positiv zu werten sind.

Die Welt der Kryptowährungen ist von dem Treffen zwischen dem russischen Staatsoberhaupt Putin und dem Erfinder von Ethereum, Vitalik Buterin, regelrecht verblüfft.

Putin scheint ein Fan von der Blockchain- Technologie zu werden. Wie von Dmitry Peskov kommentiert, Presse- Sekretär des Kremls, diskutierten Putin und Buterin während des Treffens über die Anwendung von Technologien im eigenen Land. Berichten zufolge unterstützte der Präsident die Idee, neue Geschäftsbeziehungen auf der von der Blockchain basierten Technologie zu platzieren.

Zuvor sagte Igor Schuwalow, erster stellvertretende Minsterpräsident, dass Putin von der Idee begeistert sei, eine neue digitale Wirtschaft zu errichten und teilte mit, dass bis dato drei neue Blockchain- Anwendungen erforscht bzw. getestet werden, welche das Tracking von Waren und Gütern, Bauverträge sowie Eigentumsrechtsschutzsysteme beinhalten.

Buterin gehörte zu den beliebtesten Sprechern der Konferenz, welche Debatten über das Potenzial der Technologie und die Etablierung einer neuen Art von Wirtschaft, sowie regulatorischen Fragen beinhalteten.

Russland hat somit die Chance, einer der führenden Länder in der globalen IT- Branche zu werden. Putin ist bereit, die Entwicklung der Blockchain- Technologie voll zu unterstützen – ein Paukenschlag!

Ausblick

Aktuell befindet sich der Kurs 100 Euro unterhalb des Allzeithochs von 2.423 Euro. An dem besagten Niveau dürfte aus charttechnischem Blickwinkel erneut Widerstand warten. Ein Anpeilen des psychologischen Niveaus von 2.500 Euro wäre der nächste Step, um neue Rekodhöhen zu erreichen.

Bitcoinchart (Tagesbasis)

 

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von DailyFX.de

Bitcoin steigt auf eine Million Dollar? „Nein, es ist die Tulpenzwiebel des 21. Jahrhunderts“

 

 

 

 

 

 

 

01.06.2017 – 08:37 Uhr Florian Söllner – Leitender Redakteur
Quelle: deraktionaer.de

Tausende Euro für eine einzige Tulpenzwiebel und dafür eine Hypothek auf das Haus aufnehmen? Heute undenkbar. Doch in den 1630er-Jahren spielten die Holländer verrückt und überboten sich gegenseitig beim Kauf besonderer Tulpenzwiebeln. Am Ende kollabierten die Preise und erreichten nie mehr auch nur ansatzweise ihre alten Hochstände. Sollte dieser erste große Crash eine Warnung für Bitcoin-Investoren sein? Ex-Analyst Henry Blodget kennt sich mit Blasen aus – er hat die Internet-Hausse zur Jahrtausendwende mitgeprägt. Jetzt hat er in einem Video unterstrichen: „Kryptowährungen wie Bitcoin sind die perfekte Anlageklasse für eine Spekulationsblase.“ DER AKTIONÄR hat mit Thorsten Schulte darüber gesprochen

Herr Schulte, Sie sind Silber- und Goldexperte. Doch Bitcoin hat diese Anlageklasse zuletzt klar outperformt. Wird Bitcoin das „digitale Gold“, ein sicherer Hafen in Krisen?

Thorsten Schulte: Nein, Bitcoins sind für mich die Tulpenzwiebeln des 21. Jahrhunderts. Sowohl Papiergeld als auch Bitcoins haben keinen inneren Wert und kehren laut Voltaire „zu seinem inneren Wert zurück – null“.

Oliver Flaskämper, Gründer der börsennotierten Bitcoin Group SE, hält dagegen: „Das ist keine Tulpenmanie“.

Ethereum Handelsvolumen übersteigt erstmals das von Bitcoin

Das Ethereum Handelsvolumen (24h) überstieg mit erstmals das von der größten digitalen Währung Bitcoin. Mit einem Handelsvolumen von  1,383 Milliarden Euro binnen 24 Stunden, konnte Ethereum die Kryptowährung Bitcoin mit 1,386 Milliarden Euro um knapp 3 Millionen Euro toppen.

Mehr Ethereum-Trading in China: Kurs der Bitcoin-Alternative wächst steil

 

 

 

 

 

30.05.2017, 18.48 Uhr
Quelle: t3n.de

Eine der drei größten Börsen für Kryptowährungen in China ermöglicht jetzt den Handel mit Ethereum – weitere könnten folgen. Der Kurs der Bitcoin-Alternative legt kräftig zu.

Ethereum: Große Börse in China ermöglicht Handel

Wenn es um Kryptowährungen geht, ist meist Bitcoin in aller Munde – und derzeit mit deutlich mehr als 2.000 US-Dollar auch am meisten wert. Dabei ist die Entwicklung von Ethereum und deren Kryptowährung Ether (ETH) derzeit fast noch beeindruckender, die dahinterstehende Technologie gilt als vielfältiger. Jetzt könnte auch die aktuell zweitbeliebteste Kryptowährung abheben: Huobi, eine der drei größten Börsen für Kryptowährungen in China, hat den Ethereum-Handel auf ihrer Plattform erlaubt.

Ethereum/Ether Kurs

Nach einem Kurseinbruch am Wochenende geht es mit Ethereum/Ether seit Wochenbeginn wieder steil bergauf. (Screenshot: Brave New Coin/t3n.de)

Der ETH-Handel soll offiziell am Mittwoch gestartet werden, heißt es in einer Mitteilung von Huobi. Die Ankündigung treibt derzeit den ETH-Kurs in Richtung neue Rekordhöhen. China ist nicht nur ein wichtiger Markt für Kryptowährungen – allerdings von Bitcoin dominiert. Erwartet wird, dass weitere Börsen des Landes folgen könnten und sich dadurch die Popularität von Ethereum weiter erhöht. Ebenfalls ein Wachstumstreiber könnte die Ankündigung von BTCC sein, den Handel mit der Ethereum-Variante Ethereum Classic einzuführen.

Nach dem bisherigen Hoch am vergangenen Donnerstag von gut 200 US-Dollar rutschte der ETH-Kurs über das Wochenende um 50 US-Dollar ab. Am Dienstag erreichte der Kurs einen neuen Rekordwert von knapp 217 US-Dollar. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (18:30 Uhr) notiert die Kryptowährung auf der Plattform Brave New Coin bei 204,74 US-Dollar – ein Plus von 11,5 Prozent gegenüber dem Eröffnungskurs.

Ethereum/Ether: Kurs um 2.400 Prozent gestiegen

Seit Anfang des Jahres hat Ether damit ein Plus von enormen 2.400 Prozent erreicht. Zum Vergleich: Bei Bitcoin ging seit dem 1. Januar 2017 „nur“ um 225 Prozent nach oben. Ist Ether damit automatisch das bessere Investment? Nicht unbedingt. Schließlich ist bei Ethereum/Ether – wie auch bei Bitcoin – ein weiteres starkes Wachstum ebenso möglich wie starke Einbrüche. Und: Es gibt derzeit mehr als 700 Altcoins, viele von ihnen werden in den kommenden Monaten und Jahren scheitern.

 

 

Warum Bitcoins so verlockend sind

Astrid Dörner
Datum: 29.05.2017 20:28 Uhr
Quelle: handelsblatt.com

 

 

 

 

Kurssprünge von 2000 Prozent? Riesenpotenzial? Der Hype um digitale Währungen hat auch Handelsblatt-Redakteurin Astrid Dörner gepackt. Doch wie kauft man eigentlich Bitcoins und Ether? Und wo lauern die Risiken?

Bitcoins auf Höhenflug / Bild vom Originaltest verändert

Ich gebe zu, ich bin im Rausch.

Ich gebe zu: Dies ist keine rationale Entscheidung. Ich bin im Rausch des digitalen Geldes. Es ist einfach zu verlockend. Hätte ich vor sieben Jahren für 100 Dollar Bitcoins gekauft, wären sie heute 72,9 Millionen Dollar wert. 72,9 Millionen! Da kann noch nicht mal die Aktie von Warren Buffetts Berkshire Hathaway mithalten. Und hätte ich im Januar für 100 Dollar Ether gekauft, hätte ich sie heute gegen 2375 Dollar eintauschen können. Es ist verrückt.

Rund 700 sogenannter Krypto-Währungen gibt es derzeit. Bitcoin ist die bekannteste, Ether der neue aufstrebende Star in der Welt des digitalen Geldes. Was die Kurse treibt, weiß ich nicht. Auch nicht, wie das mit den Krypto-Währungen und der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie genau funktioniert. Es ist mir egal. Ich stelle mir eine einfache Frage. Was würde mich mehr ärgern: Einzusteigen und möglicherweise Geld zu verlieren oder nicht einzusteigen und zusehen, wie andere Leute möglicherweise sehr schnell sehr reich werden. Ich will einsteigen, Bitcoin und Ether kaufen – in überschaubaren Summen, natürlich. Und doch so, dass es sich lohnt, falls die Kurse noch einmal um tausende Prozent nach oben schießen sollten.

Doch der Einstieg in die Welt der Krypto-Währungen erfordert Hartnäckigkeit, Geduld, und einiges an Recherche. Und statt satter Rendite gab es in den ersten Tagen gleich fette Verluste. Ein Erfahrungsbericht in vier Phasen.

Phase eins: Error

Wo kauft man eigentlich Bitcoins? Ich frage einen Freund aus den USA. Er schickt mich zu Coinbase. Das ist die weltgrößte Handelsplattform für Krypto-Währungen. Größe ist ein gutes Argument. Ich erinnere mich vage, dass Bitcoin-Börsen schon Pleite gegangen sind. Warum nicht beim Marktführer starten? Doch schon gleich der erste Dämpfer: „Error 520. Web Server is returning an unknown error“, heißt es dort. Auch auf Twitter beschweren sich Kunden, dass sie „schon wieder“ nicht auf ihr Konto zugreifen können, weil die Seite nicht erreichbar ist. Vielleicht doch eine andere Börse?

Eine schnelle Google-Suche führt mich zu der Handelsplattform Kraken, Sitz im Silicon Valley, seriös wirkende Webseite. Zweiter Versuch. Es klappt! Ich kann mich anmelden. Dann der nächste Dämpfer. Geburtsdatum, Wohnort und Telefonnummer müssen verifiziert werden, bevor ich auch nur irgendeine Währung kaufen kann, heißt es unter dem Menü-Punkt „Get Verified“. Und das kann bis zu 48 Stunden dauern. Uff. So lange will ich nicht warten. Der Kurs von Bitcoin und Ether steigt und steigt. Ich will jetzt kaufen. Sofort. Gibt es nicht auch eine Börse in Deutschland? Gibt es. Bitcoin.de „Bitcoin-Marktplatz Made in Germany“, heißt der Slogan. Klingt gut. Doch auch da: Error. Die Seite ist nicht erreichbar. Mir reicht’s für heute.

Oraclize: digitale Staatsbürgerschaft & Ethereum-Wallet

 

 

 

 

 

 

 

Erste Pensionsvorsorge in Bitcoin und Etherium wird auch schon am Markt angeboten !!!

Erste Pensionsvorsorge in Bitcoins..

Neben Bitcoins bietet die Arbeitnehmer Unterstützungskasse Österreich mit Büros in Graz und Wien nun ihre Pensionsvorsorge auch in der Kryptowährung Ethereum an. Mit Bitcoins konnte die Höhe der gesamten Pensionsanwartschaften allein aufgrund der Wertsteigerung seit Jahresbeginn verdoppelt werden. Hierzu Vorstand Richard Büttgen: „Wir sehen die digitalen Währungen nicht nur als besonders einfaches und sicheres Zahlungsmittel, sondern auch als langfristig hochinteressante Veranlagungsoption für die Pensionsvorsorge. So ist zum Beispiel der Ethereum-Kurs seit Jahresbeginn um das 9-fache gestiegen!“

Der PensionsvorsorgeBrief sieht vor, dass das jeweilige Kassenmitglied aus zwei Veranlagungs- und Risikogemeinschaften auswählen kann: Bitcoins (BTC) oder Ethereum (ETH). Sämtliche Transaktionen sind transparent und über eine Bitcoin Adresse für jeden nachprüfbar. Weitere Versorgungspläne, die von der Kasse angeboten werden, sind der Krankenvorsorgebrief und der Arbeitnehmerschutzbrief, eine Vorsorge gegen unverschuldete Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit. Die Kasse unterliegt den Bestimmungen des Betriebspensionsgesetzes und ermöglicht es grundsätzlich allen ArbeitnehmerInnen in Österreich, Vorsorge für die Pension, gegen Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit und Krankenfälle zu betreiben.

Zudem sind die Beiträge an die Kasse lohnsteuerfrei und können über eine Bruttogehaltsumwandlung von monatlich nur 25 Euro durchgeführt werden, dies bedeutet einen Nettoaufwand von lediglich ca 16 Euro pro Monat.

Als Voraussetzung für den Beitritt zur Kasse gilt, dass die Person seit 12 Monaten in einem unbefristeten Dienstverhältnis in Österreich, seit 6 Monaten bei ein und demselben Arbeitgeber mindestens 18 Stunden wöchentlich beschäftigt ist und zwischen 18 und 55 Jahren alt ist. Eine Risikoprüfung wird nicht verlangt, lediglich vier grundsätzliche Erklärungen zum Gesundheits- und Beschäftigungszustand.