Raiffeisen Bank International tritt R3-Konsortium bei

 

 

 

 

Quelle: BTC-Echo

 

Die österreichische Bank Raiffeisen Bank International (RBI) tritt als erste österreichische Bank dem R3-Konsortium bei. Damit baut das Blockchain-Unternehmen sein Kooperationsnetzwerk weiter aus.

 

Wie die österreichische Raiffeisen Bank International gestern in einer Pressemitteilung bekannt gab, ist sie am Dienstag dem globalen Netzwerk der Unternehmenssoftware-Firma R3 beigetreten, dem mehr als 160 Banken, Finanzdienstleister, Technologieunternehmen, Zentralbanken, Regulatoren und Handelsverbände angehören.

Als eine Begründung für die Attraktivität des Konsortiums wird der Zugang zu Corda genannt, die von R3 entwickelte Distributed-Ledger-Plattform für die Finanzindustrie und den Handel. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern möchte die Raiffeisen Bank International jetzt daran mitwirken, Proofs of Concept zu entwickeln, um Distributed-Ledger-Applikationen kommerziell nutzen zu können.

“Durch den Beitritt zu R3 werden wir in der Lage sein, uns mit Gleichgesinnten auszutauschen und zusammenzuarbeiten, was die Geschwindigkeit, Sicherheit und Anwendbarkeit unserer eigenen Blockchain-Innovationen erheblich steigern wird. Die Anwendung von Technologieplattformen wie ‚Corda‘ ermöglicht es uns, umfassendes Infrastruktur-Know-how aufzubauen, das zukünftigen kommerziellen Blockchain-Applikationen zugrunde liegen wird”,

erklärt Michael Höllerer, Generalbevollmächtigter der RBI, der unter anderem die Digitalisierungsstrategie des RBI-Konzerns verantwortet.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit R3 will sich die RBI auf die Bereiche Cash- und Zahlungsdienste, Kapitalmärkte, digitale Identität, Wertpapierdienstleistungen und Handelsfinanzierung konzentrieren.

Damit macht R3 einen weiteren Schritt bei der Vorbereitung seiner Corda-Plattform für den Massenmarkt. Im letzten Monat berichteten wir bereits über die Vorstellung eines Systems für grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr, welches R3 mit den bis dahin mitwirkenden Banken auf die Beine gestellt hatte. Darüber hinaus hat R3 erst kürzlich seine Zusammenarbeit mit Microsoft ausgeweitet und unter anderem eine stärkere Integration von Corda mit dem Azure-Dienst von Microsoft angekündigt, um die Massenadaption von Corda zu vereinfachen.

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