Category Archives: Bitcoin

Bitcoin in der Tagesschau / Ausschnitt mit Jan Schmeckenbecher und Marcus Klinge

 

Bitcoin kurz vorm Durchbruch an den Börsen ZDF Heute Journal

 

Raiffeisen Bank International tritt R3-Konsortium bei

 

 

 

 

Quelle: BTC-Echo

 

Die österreichische Bank Raiffeisen Bank International (RBI) tritt als erste österreichische Bank dem R3-Konsortium bei. Damit baut das Blockchain-Unternehmen sein Kooperationsnetzwerk weiter aus.

 

Wie die österreichische Raiffeisen Bank International gestern in einer Pressemitteilung bekannt gab, ist sie am Dienstag dem globalen Netzwerk der Unternehmenssoftware-Firma R3 beigetreten, dem mehr als 160 Banken, Finanzdienstleister, Technologieunternehmen, Zentralbanken, Regulatoren und Handelsverbände angehören.

Als eine Begründung für die Attraktivität des Konsortiums wird der Zugang zu Corda genannt, die von R3 entwickelte Distributed-Ledger-Plattform für die Finanzindustrie und den Handel. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern möchte die Raiffeisen Bank International jetzt daran mitwirken, Proofs of Concept zu entwickeln, um Distributed-Ledger-Applikationen kommerziell nutzen zu können.

“Durch den Beitritt zu R3 werden wir in der Lage sein, uns mit Gleichgesinnten auszutauschen und zusammenzuarbeiten, was die Geschwindigkeit, Sicherheit und Anwendbarkeit unserer eigenen Blockchain-Innovationen erheblich steigern wird. Die Anwendung von Technologieplattformen wie ‚Corda‘ ermöglicht es uns, umfassendes Infrastruktur-Know-how aufzubauen, das zukünftigen kommerziellen Blockchain-Applikationen zugrunde liegen wird”,

erklärt Michael Höllerer, Generalbevollmächtigter der RBI, der unter anderem die Digitalisierungsstrategie des RBI-Konzerns verantwortet.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit R3 will sich die RBI auf die Bereiche Cash- und Zahlungsdienste, Kapitalmärkte, digitale Identität, Wertpapierdienstleistungen und Handelsfinanzierung konzentrieren.

Damit macht R3 einen weiteren Schritt bei der Vorbereitung seiner Corda-Plattform für den Massenmarkt. Im letzten Monat berichteten wir bereits über die Vorstellung eines Systems für grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr, welches R3 mit den bis dahin mitwirkenden Banken auf die Beine gestellt hatte. Darüber hinaus hat R3 erst kürzlich seine Zusammenarbeit mit Microsoft ausgeweitet und unter anderem eine stärkere Integration von Corda mit dem Azure-Dienst von Microsoft angekündigt, um die Massenadaption von Corda zu vereinfachen.

BTC-ECHO

Christoph Varga, Leiter der ZIB-Wirtschaftsredaktion, erklärt die Funktion von Bitcoins sowie Chancen und Risiken der Kryptowährung.

 

 

 

 

 

Quelle: ORF
Mittwoch, 22.11.2017

 

Christoph Varga (ORF) über Bitcoins

Christoph Varga, Leiter der ZIB-Wirtschaftsredaktion, erklärt die Funktion von Bitcoins sowie Chancen und Risiken der Kryptowährung.

Armin Maiwald (Sendung mit der Maus) erklaert Bitcoins – ARD ORIGINAL

 

 

 

 

 

Armin Maiwald (Sendung mit der Maus) Erklärung was Bitcoin ist bzw. wie er Funktioniert

 

Bitcoin-Start-up TenX: 80 Millionen in sieben Minuten

 

 

 

 

 

 


Quelle: diepresse
Wien/Singapur. Ein neuer Tag, ein neuer Höchststand: Die Kryptowährung Bitcoin ist am Freitag über die Marken von 3500 Dollar und 3000 Euro geklettert. Nach Jahren in der Obskurität ist das virtuelle Geld inzwischen Dauergast in den Studios der Finanzsender. Die Wall Street ist aufmerksam geworden. Aber ein großer Teil der Bitcoins und anderer Kryptowährungen wie Ether, Litecoin oder Dash ist in Besitz der Early Adopter, die sie billig gekauft haben.

Mit jedem neuen Allzeithoch wächst deren theoretische Kaufkraft. Einzig: So richtig abgehoben haben Bitcoin und Co. als Zahlungsmittel noch nicht. Zwar lässt sich damit rasch Geld um die Welt schicken, und die Technologie erlaubt Menschen den Zugang zu Geldgeschäften, die noch nie in einer Bank waren. Aber der eigentliche Akt des Bezahlens ist tatsächlich mühsamer als mit Bargeld oder Kreditkarte.

 

Ganz normale Kreditkarte

Julian Hosp will das ändern. Der gebürtige Tiroler hat gemeinsam mit Toby Hoenisch, Michael Sperk (ebenfalls Österreicher) und dem Thai Paul Kitti in Singapur die Firma TenX ins Leben gerufen. „Unser Ziel? Wir machen Kryptowährungen ausgebbar“, sagt Hosp im Skype-Interview mit der „Presse“.

Die Idee ist simpel: TenX will das nächste PayPal sein. Kunden brauchen nur die App. Bisher gibt es sie nur auf Android, aber iOS soll bald folgen. Wer sich anmeldet, bekommt eine Kreditkarte zugeschickt. Eine ganz normale Visa oder Mastercard – je nachdem, mit wem TenX in dem betreffenden Land kooperiert. Auf die App kann man dann Bitcoin und andere Kryptowährungen laden – und einstellen, worauf die Karte zugreifen soll. Der Rest ist bekannt: Rein ins Geschäft, raus mit der Karte, fertig.

TenX hat den Mitarbeiterstand binnen sechs Wochen von zehn auf 20 verdoppelt. Möglich gemacht hat das eine beeindruckende Finanzierungsrunde. Auch das ist die Welt der Kryptowährungen: Die Ideedes Crowdfundings hat ein gewaltiges Update erhalten. TenX hat einen Token auf der Plattform von Ethereum aufgesetzt, von dem es insgesamt 100 Millionen Stück gibt. Diese konnten Unterstützer des Projekts erwerben, indem sie Ether an TenX geschickt haben.

Nach sieben Minuten war alles vorbei – denn Hosp und Kollegen wollten nicht mehr als „nur“ 80 Millionen Dollar einnehmen, und das ging rascher als gedacht. Zusammen mit der bereits zuvor erfolgten Anschubfinanzierung durch Angel-Investoren soll dieses Geld den Betrieb der Firma für die kommenden Jahre sichern. Der Token mit dem Ticker PAY ist zudem inzwischen an mehreren Börsen erhältlich – und erfreut sich dort großer Beliebtheit. In den vergangenen vier Wochen ist er um lockere 255 Prozent im Wert gestiegen und kostete zuletzt knapp drei Euro.

Aber erreicht ist damit noch nicht viel. Neben TenX kämpfen mindestens vier andere um den vielversprechenden Markt für Krypto-Kreditkarten. Und der ganze Sektor ist immer noch sehr klein: „Wir schätzen, dass weltweit rund fünf Millionen Menschen Kryptowährungen besitzen“, sagt Hosp. Wie viele davon bereits Kunden bei TenX sind, will er nicht verraten. „Es sind einige Tausend. Dazu kommen noch einige Tausend auf der Warteliste. Wir schicken pro Tag etwa 50 bis 70 Karten aus. Ab 2018 wollen wir dann Vollgas in die Kundenakquise.“

Tatsächlich dürfte das österreichische Team aus Singapur einen Startvorteil haben. Zwar gibt es schon Konkurrenten mit einem ähnlichen Produkt, aber bei TenX soll es sehr bald möglich sein, viel mehr Kryptowährungen auszugeben als nur Bitcoin – inklusive aller Ethereum-Token wie etwa PAY.

In der bis heute eher obskuren Krypto-Welt ist die Offenheit des Teams ein zusätzlicher Faktor. Hosp gehört zu den wenigen sehr aktiven deutschsprachigen YouTubern, die sich mit Bitcoin und Co. auseinandersetzen.

Der Tiroler war jahrelang professioneller Kitesurfer und hat in Innsbruck Medizin studiert. „Ein Patient hat mir schon 2011 von Bitcoin erzählt. Aber das ist nicht hängen geblieben“, sagt Hosp. Erst nach der Sportlerkarriere ist er auf einer Reise in Asien zufällig mit dem Tiroler Toby Hoenisch zusammengetroffen. „Er hat dann auch von Bitcoin geredet – und sich beschwert, dass man es so schwer ausgeben kann. So ist die Idee entstanden“, sagt Hosp.

„Österreich nicht interessant“

In Singapur ist man gelandet, weil dort die finanziellen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Bitcoin- und Blockchain-Firmen besonders gut sind. Und weil Singapur den Start-ups üppig Geld zur Verfügung stellt, wenn sie sich dort ansiedeln.

„Über Österreich haben wir natürlich viel nachgedacht. Ich würde mich total freuen, wenn wir dort arbeiten könnten. Aber derzeit ist es nicht interessant. Allein dass es noch immer Banken gibt, die dir ein Konto sperren, nur weil du Geld an eine völlig legale Bitcoin-Börse schickst, zeigt das schon. Wie sollen wir als Firma da arbeiten?“, fragt Hosp. „Aber ich bin optimistisch. Und es tut sich auch viel. Inzwischen kann man Bitcoin bei der Post kaufen. Das ist großartig.“

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 12.08.2017)

 

Japanische Modekette “Marui” akzeptiert Bitcoin

 

 

 

 

 

 

 
6. August 2017| Danny de Boer
Quelle: BTC-Echo
 

Japan gilt seit einigen Monaten als Vorreiter in der Bitcoin-Adaption. Nachdem die Elektronikkette Bic Camera Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert hat, beginnt nun die junge Modelinie Marui sich an die digitale Währung heranzutasten.

Japan im Bitcoin-Fieber

Die Bitcoin-Adaption schritt in Japan seit Mai so weit voran, dass erst kürzlich vor dem Fork am ersten August bis zu 5.000 Händler kurzfristig die Zahlungen mit Bitcoin einstellen mussten, um ungeahnten Netzwerkproblemen aus dem Weg zu gehen.

Marui, eine der beliebtesten Modeketten in Japan, gab nun bekannt, dass sie mit Service-Provider und Bitcoin-Börse, BitFlyer, zusammenarbeiten wollen. Durch die Partnerschaft soll erstmal ein Test durchgeführt werden, der die Einführung von Bitcoin in einem der 31 Shops beinhaltet.

Mehr zum Thema: Chinesische Zentralbank: Bitcoin ist keine Währung

Im Kaufhaus Shinjuku Marui Annex in Tokio sollen dann vom 7. August bis zum 31. Oktober Bitcoin-Zahlungen akzeptiert werden. Das Kaufhaus ist ein beliebtes Einkaufsziel und besitzt durch die dortig größte Busstation Tokios eine große Kundendichte.

Als Werbung dient ein GiveAway von BitFlyer: Wer mehr als 3.000 Yen (ca. 23 Euro) via Bitcoin ausgibt, bekommt die Chance weitere 3.000 Yen in Bitcoin zu gewinnen. Insgesamt 10 Personen werden später ausgewählt.

Marui gab außerdem an, dass man bereits alle weiteren Schritte eingeplant hat, um Bitcoin auch auf die anderen Filialen zu skalieren, falls die Adoption positive Ergebnisse liefert.

BTC-ECHO

Blockchain: Jetzt gibt es einen Prototypen für die dezentrale Päckchenlieferung

 

 

 

 

 

 

Quelle: t3n

Ein Prototyp für einen Lieferservice macht von sich reden. Er basiert auf der Blockchain-Technologie.

Warum nicht die Tatsache nutzen, dass die meisten Menschen Smartphones haben und dass dort, wo es viele Smartphones gibt, auch Paketempfänger besser bedient werden können als das ein zentrales Postsystem vermag? An dieser Idee arbeiten die amerikanischen Firmen Streamr und Passflix.

Paletliefertung Peer-to-Peer per Blockchain

 

Sie haben auf Basis der Ethereum-Blockchain einen Prototypen für einen Lieferservice vorgestellt. Streamr ist eine Cloud-Plattform zum Erstellen und Ausführen von Logik, die sofort auf neueste Daten reagiert. Daten fließen ein, werden als Service verarbeitet, und Aktionen werden ausgespuckt. Passlfix  beschäftigt sich mit Blockchaintechnologie und der Frage, ob man nicht auch ein Internet der Objekte bauen kann, so wie man ein Internet der Informationen gebaut hat.

Die Idee: Man könnte Pakete auch durch einzelne Kuriere ausliefern lassen, die nicht das große Vertrauen von beispielsweise Fedex genießen. Damit die Pakete auch ankommen und das Vertrauen in die Kuriere wächst, arbeitet das System mit einer Sicherheitskaution und einer Art Barcode, mit der die Pakete von Kurier zu Kurier weitergegeben werden können. Im Amerikanischen heißt das „executable distributed code contracts“ – kurz EDCCs.

Die Blockchain-Lieferung im Detail

Konkret funktioniert das so: Der Kurier übernimmt das Paket, zahlt dafür eine Kaution und bei pünktlicher Lieferung bekommt er die Kaution und das Geld für die Zustellung ausbezahlt. Wenn bei der Auslieferung Probleme auftreten, hat der Kurier die Möglichkeit, das Paket in ausgewiesenen Postfächern abzulegen. Diese sind mit seriellen EDCCs ausgestattet und erfassen den Empfang. Hat der Kurier das Paket an dieser Paketstation abgegeben, erhält er seine Kaution für das Paket zurückerstattet, abzüglich der anfallenden Gebühren. An dieser Stelle stellt die Postbox selbst eine Kaution anstelle eines Kuriers. Sobald der nächste Kurier das Paket übernimmt, wird die Kaution in der Postbox gelöscht. Der nächste Kurier wird wieder mit der Kaution belastet.

Der Absender verwendet eine GUI (grafische Benutzeroberfläche), um den Ort, von wo aus versandt wird, und den Zielort einzugeben und die gewünschte Lieferzeit einzustellen. Sobald der Kurier das Paket abgeholt hat, klebt er einen IoT-Sensor auf das Paket und versiegelt es mit einem manipulationssicheren Aufkleber. Wenn der Kurier beim Empfänger ankommt, bestätigt dieser den Inhalt des Pakets anhand eines Fotos, das vom Absender im GUI zur Verfügung gestellt wird.

Zusammenspiel von Ethereum-Android-App und Blockchain

Während das Paket unterwegs ist, interagiert der IoT-Sensor mit der Streamr-Plattform über Bluetooth zwischen Chip und Smartphone-App. Sobald Informationen zur Temperatur, zu GPS-Daten, zur Geschwindigkeit und zur Höhe kompiliert sind, interagiert die Ethereum-Android-App mit der Blockchain. Auf der Streamr-App stehen dem Absender, dem Kurier und dem Empfänger Visualisierungen von Metriken des IoT-Sensors zur Verfügung.

Die EDCCs, die während des Transits die Zahlungen managen, garantieren sowohl dem Absender als auch dem Empfänger Sicherheit. Denn die EDCCs geben die Kurier-Zahlung und die Sicherheitskaution nur dann frei, wenn der Empfänger die Lieferung in der Android-App anerkennt.

Pass-Tokens als Währung

Ein Reputationssystem ist an die Kautionsversicherung angebunden. Pass-Tokens werden als Währung verwendet, um Einzahlungen durch Kuriere oder öffentliche Postfächer zu verrechnen. Kuriere können nur Pakete ausliefern, die einen Inputpreis haben, der niedriger ist als die Pass-Tokens, die sie verlieren können, falls der Kunde mit der Lieferung unzufrieden ist. Wenn das Paket pünktlich und in gutem Zustand ankommt, zahlen EDCCs die volle Kaution und die Liefergebühr an den Kurier aus. Der Kurier bekommt weniger Geld, wenn den Bedingungen im EDCC zufolge das Paket verspätet oder überhitzt ausgeliefert wird. Wenn ein Paket verloren geht oder gar nicht geliefert wird, verliert der Kurier seine Kaution. Dieses System wird es neuen Benutzern ermöglichen, die Ehrbarkeit von Kurieren zu beurteilen.

Insgesamt könnten so Lieferungen in Ballungsgebieten schneller zugestellt werden und Kuriere dennoch daran verdienen. Das System erinnert ein klein wenig an Uber – nur dass statt Menschen in Taxis Waren von Kurieren, die auf eigene Rechnung handeln, transportiert werden und die Bezahlung nicht über Kreditkarte, sondern in Form von Pass-Tokens beziehungsweise Ether, der Währung von Ethereum-Blockchain, gezahlt wird.

Bitcoin klettert auf neues Rekordhoch

 

 

 

 

 

 



Quelle: diepresse

Die wachsende Bekanntheit von Cryptowährungen verhilft dem Flaggschiff Bitcoin zu einem neuen Höhenflug. Bitcoin durchbricht die Marken von 2500 Euro und 2800 Dollar.

Die Cryptowährung Bitcoin hat am Dienstag neue Rekordstände erreicht. In Euro kletterte Bitcoin über die Marke von 2500. In Dollar über 2800. Damit sind die Höchststände von Ende Mai Geschichte. Da war Bitcoin in Euro auf 2360 geklettert, um dann binnen weniger Tage um fast 700 Euro abzustürzen. Bitcoin ist das bisherige Flaggschiff unter den so genannten Cryptowährungen. Der Markt ist extrem jung und volatil. Notenbanken, wie etwa die Oesterreichische Nationalbank, warnen seit einiger Zeit vor einer Blase. Allerdings scheint das die Anleger aus aller Welt nicht abzuschrecken.

Bitcoin-Chart in Euro

Cryptowährungen wie Bitcoin benötigen keine Notenbanken und werden dezentral außerhalb des Bankensystems organisiert. Sie sind de facto keiner Regulierung unterworfen, wie wir sie von herkömmlichen Finanzprodukten kennen. In Österreich sind Bitcoin rechtlich gesehen als digitales Gut zu betrachten, dass dank einer Entscheidung des EuGH in der EU steuerfrei handelbar ist. Es gelten also grob dieselben Regel wie bei Gold: Bei Kauf und Verkauf ist Bitcoin steuerfrei. Allerdings: Wer binnen eines Jahres kauft und wieder verkauft muss Spekulationssteuer zahlen, sofern er Gewinn gemacht hat.

Atemberaubende 21.000 Prozent

Und davon ist im Fall eines Bitcoin-Investments auszugehen. Die Cryptowährung, mit der man auch im Internet sowie in einer Reihe von Geschäften in Wien und anderen Städten einkaufen gehen kann, ist in den vergangenen vier Jahren derart im Preis explodiert wie selten ein Gut zuvor – um atemberaubende 21.000 Prozent.

 

Bitcoin in Dollar: atemberaubender Anstieg

Bei derart verrückten Zahlen ist es kein Wunder, dass OeNB-Governeur Ewald Nowotny vor einer Spekulationsblase gewarnt hat und Bitcoin mit Tulpenzwiebeln verglichen hat. Auch im Interview mit der „Presse“ hat sich der Notenbanker vehement gegen Bitcoin ausgesprochen. So hat er für Europa ausgeschlossen, dass Bitcoin jemals ein legales Zahlungsmittel werden könnte. Allerdings gehen andere Länder anders damit um. Japan hat Bitcoin Anfang April als Zahlungsmittel anerkannt. Dieser Schritt wurde als Auslöser des letzten Anstiegs identifiziert.

Auch ETH steigt auf Allzeithoch

Was hinter dem Aktuellen Preisauftrieb steht ist allerdings unklar. Die einfachste Erklärung: Der unregulierte und aufregende Markt für Cryptowährungen zieht immer mehr Spekulanten an, was den Preis automatisch unterstützt. Die wachsende Aufmerksamkeit der Medien kommt dazu. Politische Krisen wie etwa jene im Nahen Osten könnten auch eine Rolle spielen. Ähnlich wie etwa in China, wo die Kapitalverkehrskontrollen der Regierung die Popularität von Bitcoin stark angefeuert haben.

Bitcoin und andere Währungen sind ausschließlich außerhalb des bekannten Bankenssystems handelbar. Bisher gibt es auch keinen direkten Zugang der Börsen zu Bitcoin. Ein Exchange Traded Fund (ETF) zu Bitcoin, wie er in den USA angedacht wurde, wurde von den Behörden bisher nicht freigegeben. Auch die zweitwichtigste Cryptowährung ETH (Ethereum) steht aktuell auf einem Allzeithoch von rund 250 Dollar.

Ethereum; Screenshot von coinmarketcap.com

 

Ethereum Handelsvolumen übersteigt erstmals das von Bitcoin

Das Ethereum Handelsvolumen (24h) überstieg mit erstmals das von der größten digitalen Währung Bitcoin. Mit einem Handelsvolumen von  1,383 Milliarden Euro binnen 24 Stunden, konnte Ethereum die Kryptowährung Bitcoin mit 1,386 Milliarden Euro um knapp 3 Millionen Euro toppen.

Mehr Ethereum-Trading in China: Kurs der Bitcoin-Alternative wächst steil

 

 

 

 

 

30.05.2017, 18.48 Uhr
Quelle: t3n.de

Eine der drei größten Börsen für Kryptowährungen in China ermöglicht jetzt den Handel mit Ethereum – weitere könnten folgen. Der Kurs der Bitcoin-Alternative legt kräftig zu.

Ethereum: Große Börse in China ermöglicht Handel

Wenn es um Kryptowährungen geht, ist meist Bitcoin in aller Munde – und derzeit mit deutlich mehr als 2.000 US-Dollar auch am meisten wert. Dabei ist die Entwicklung von Ethereum und deren Kryptowährung Ether (ETH) derzeit fast noch beeindruckender, die dahinterstehende Technologie gilt als vielfältiger. Jetzt könnte auch die aktuell zweitbeliebteste Kryptowährung abheben: Huobi, eine der drei größten Börsen für Kryptowährungen in China, hat den Ethereum-Handel auf ihrer Plattform erlaubt.

Ethereum/Ether Kurs

Nach einem Kurseinbruch am Wochenende geht es mit Ethereum/Ether seit Wochenbeginn wieder steil bergauf. (Screenshot: Brave New Coin/t3n.de)

Der ETH-Handel soll offiziell am Mittwoch gestartet werden, heißt es in einer Mitteilung von Huobi. Die Ankündigung treibt derzeit den ETH-Kurs in Richtung neue Rekordhöhen. China ist nicht nur ein wichtiger Markt für Kryptowährungen – allerdings von Bitcoin dominiert. Erwartet wird, dass weitere Börsen des Landes folgen könnten und sich dadurch die Popularität von Ethereum weiter erhöht. Ebenfalls ein Wachstumstreiber könnte die Ankündigung von BTCC sein, den Handel mit der Ethereum-Variante Ethereum Classic einzuführen.

Nach dem bisherigen Hoch am vergangenen Donnerstag von gut 200 US-Dollar rutschte der ETH-Kurs über das Wochenende um 50 US-Dollar ab. Am Dienstag erreichte der Kurs einen neuen Rekordwert von knapp 217 US-Dollar. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (18:30 Uhr) notiert die Kryptowährung auf der Plattform Brave New Coin bei 204,74 US-Dollar – ein Plus von 11,5 Prozent gegenüber dem Eröffnungskurs.

Ethereum/Ether: Kurs um 2.400 Prozent gestiegen

Seit Anfang des Jahres hat Ether damit ein Plus von enormen 2.400 Prozent erreicht. Zum Vergleich: Bei Bitcoin ging seit dem 1. Januar 2017 „nur“ um 225 Prozent nach oben. Ist Ether damit automatisch das bessere Investment? Nicht unbedingt. Schließlich ist bei Ethereum/Ether – wie auch bei Bitcoin – ein weiteres starkes Wachstum ebenso möglich wie starke Einbrüche. Und: Es gibt derzeit mehr als 700 Altcoins, viele von ihnen werden in den kommenden Monaten und Jahren scheitern.

 

 

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Gold-Investor empfiehlt: Bitcoin als Schutz gegen den drohenden Marktcrash

Gold-Investor empfiehlt: Bitcoin als Schutz gegen den drohenden Marktcrash

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Mike Maloney, Gründer der Handelsplattform für Edelmetalle GoldSilver.com sagt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin ideal zum Schutz gegen eine Verschiebung des globalen monetären Finanzssystems eignen.

Maloney sagt, dass da „etwas Großes und Bedrohliches“ auf uns zukommt und man vorbereitet sein sollte.

Unruhe macht sich breit

Mike Maloney sagte in einer Videoptäsentation,  dass wir uns erstmals in der Geschichte in einer alle Märkte betreffenden Maga-Blase befinden:

„Im Jahr 2000 war der Aktienmarkt betroffen, 2008 war es der Aktienmarkt und der Immobiliensektor. Diesmal sind es die Aktien, die Immobilien und die Anleihen. Alle befinden sich in einer der größten Blasen überhaupt. Wenn diese Blase irgendwann einmal Platz, wird das für viele Menschen verheerende Auswirkungen haben, aber das muss nicht sein, man kann sich schützen“

Maloney fügte hinzu, dass die Antwort auf die Frage, wie man sich vor der Achterbahnfahrt und dem potentiellen neuen monetären Weltfinanzsystem schützen kann etwas komplexer geworden ist, als einfach nur Gold oder Silber zu kaufen. Maloney zufolge entwickelt sich etwa alle 30 Jahre ein neues Finanzsystem.

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Kryptowährungen als Alternative

Maloney betonte aber auch, dass man zum Schutz gegen den Zerfall eines Finanzsystems nicht alleinig auf Kryptowährungen setzten sollte, da diese eine aktive Internetverbindung benötigen:

„Du solltest auf ein monetäres System setzten, was bereits besteht und etabliert ist. Es ist das System der Kryptowährungen. I besitze mehrere dieser digitalen Währungen und habe mit Bitcoin angefangen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Kryptowährungen. Ich besitze zwar nicht viele, aber jeder sollte, wenn es zu einem Zusammenbruch des Finanzsystems kommt, zumindest ein paar Kryptowährungen besitzen. Mit ihnen kann man fast in Echtzeit und über eine weite Distanz hinweg Transaktionen tätigen. Es ist so einfach wie eine Kreditkartenzahlung.“

Prudent Bear Ratschlag

Anders als andere Stimmen, die Bitcoin als großen Konkurrenten zum Gold und als stark risikobehaftetes Investment sehen, lobt Maloney Bitcoin und die einzigartigen Eigenschaften als Zahlungsmittel.

Mehr zum Thema:  Blockchain-Grundbuchsystem: Use Cases

Auch der Manager des Prudent Bear Fonds, David Tice, sah die Sache in einem CNBC Interview ganz ähnlich. Tice sagt, dass es durchaus großen Sinn macht in Bitcon zu investieren, auch wenn man früher herabschauend auf die digitale Währung geblickt hat.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Einschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Autoren.

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