Monthly Archives: Juli 2017

Bitcoin: US-Aufsicht gibt grünes Licht für Handel mit Optionen

 

 

 

 

 

 

Alexander Hahn
25. Juli 2017, 13:58

Quelle: derstandard.at

 

Die Plattform Ledger X startet im Herbst den Handel mit Optionen auf Bitcoin. Ethereum soll kurz darauf als zweiter Basiswert folgen.

Wien – Auf die Onlinewährung Bitcoin können demnächst Derivate wie Optionen und Futures gehandelt werden. Die US-Aufsicht Commodity Future Trading Comission (CFTC) hat am Montagabend der Plattform Ledger X einstimmig die Genehmigung zum Handel mit diesen Finanzinstrumenten erteilt. Begonnen werden soll der Handel mit Bitcoin-Optionen laut Ledger-X-Chef Paul Chou im „frühen Herbst“. Wenige Monate später sollen auch Derivate auf Ethereum folgen, die Nummer zwei der Onlinewährungen hinter dem Platzhirsch Bitcoin.

„Ein von einer US-Bundesbehörde regulierter Markt für Derivativkontrakte auf Digitalwährungen öffnet den Markt für eine viel größere Kundenbasis“, erklärte Chou. „Wir sehen starke Nachfrage von Institutionen, die zuvor nicht am Bitcoin-Markt teilnehmen konnten wegen restriktiver Vorschriften gegenüber unregulierten Märkten.“ Er stelle ein großes Bedürfnis von Investoren nach Anlagen fest, die wie Bitcoin nicht mit dem breiten Aktienmarkt korrelieren, sich also von der Wall Street unabhängig entwickeln würden.Mati Greenspan, Marktanalyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, interpretiert die Zulassung als gute Nachrichten für Händler und Investoren von Onlinewährungen: „Das wird diesem neuen Markt die dringend benötigte weitere Liquidität bereitstellen.“

„Ein von einer US-Bundesbehörde regulierter Markt für Derivativkontrakte auf Digitalwährungen öffnet den Markt für eine viel größere Kundenbasis“, erklärte Chou. „Wir sehen starke Nachfrage von Institutionen, die zuvor nicht am Bitcoin-Markt teilnehmen konnten wegen restriktiver Vorschriften gegenüber unregulierten Märkten.“ Er stelle ein großes Bedürfnis von Investoren nach Anlagen fest, die wie Bitcoin nicht mit dem breiten Aktienmarkt korrelieren, sich also von der Wall Street unabhängig entwickeln würden.Mati Greenspan, Marktanalyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, interpretiert die Zulassung als gute Nachrichten für Händler und Investoren von Onlinewährungen: „Das wird diesem neuen Markt die dringend benötigte weitere Liquidität bereitstellen.

„Keine hochgehebelten ProdukteOptionen und Futures sind Finanzinstrumente, mit denen sich Besitzer eines gewissen Basiswerts, in diesem Fall Bitcoin und Ethereum, etwa gegen Kursrückgänge absichern können. Da diese Derivate in der Regel mit einem gewissen Hebel ausgestattet sind, also um ein Vielfaches stärker schwanken als der Basiswert, werden sie auch für hochriskante Spekulationsgeschäfte genutzt. Da Bitcoin und Ethereum ohnedies bereits sehr starke Kursbewegungen vollziehen, hat Ledger-X-Chef Chou zugesagt, auf seiner Plattform keinen Handel mit stark gehebelten Produkten zuzulassen.Der Bitcoin-Kurs sank bis Dienstagmittag um etwas mehr als sechs Prozent auf 2.583 US-Dollar, lag damit aber immer noch 169 Prozent über dem Wert zu Jahresende 2016. (Alexander Hahn, 25.7.2017)

 

 

Startup will Bitcoins alltagstauglich machen

 

 

 

 

24.07.2017 16:28
Quelle: finanzen.net

Bitcoins und andere Kryptowährungen erfreuen sich bei Nutzern immer größerer Beliebtheit. Doch im Alltag kann man damit in der Regel noch nicht bezahlen. Ein Startup-Unternehmen aus Singapur will dies nun ändern.

TenX will erreichen, dass Besitzer von Digitalwährungen auch in Cafes, Restaurants und Geschäften bezahlen können. Ermöglichen soll dies die Visa-Kreditkarte des Startup-Unternehmens.

So kann man im Alltag mit Internetgeld bezahlen

TenX hat eine App entwickelt, die als Wallet, eine Art digitale Geldbörse, dient und mit einer Visa-Karte verbunden ist. Bezahlt nun ein Nutzer damit beispielsweise in einem Geschäft seine Rechnung, so wird sein Krypto-Konto belastet und der Händler bekommt den Betrag in lokaler Währung – z.B. Euro, Yen oder US-Dollar – gutgeschrieben.

Dabei wird das Kryptogeld augenblicklich in Buchgeld umgewandelt und an Visa weitergeleitet. Von TenX werden dafür zwei Prozent des Transaktionswerts einbehalten. Für die Nutzer fallen nur die Umtauschgebühren der Tauschbörsen an, das sind in der Regel 0,15 bis 0,20 Prozent.

Solche Zahlungen sollen zunächst auf 2.000 US-Dollar pro Jahr begrenzt sein. Allerdings können Nutzer eine Erhöhung dieses Limits beantragen, wenn sie ihre Identität verifizieren.

Derzeit kann die Karte von TenX zum Bezahlen mit acht Kryptowährungen eingesetzt werden, darunter auch die weniger bekannten Dash und Augur. Bis Jahresende soll die Zahl auf elf verschiedene Cyberwährungen anwachsen.

Konkurrenz dürfte nicht lange auf sich warten lassen

Derzeit wickelt TenX etwa Zahlungen mit einem Volumen von 100.000 US-Dollar pro Monat ab. Bis Ende 2018 erhofft sich der Zahlungsdienstleister jedoch eine deutliche Steigerung auf monatlich 100 Millionen US-Dollar bei einer Million Nutzern.

Laut Bloomberg zeigen sich Analysten zwar begeistert vom Konzept des Startups, rechnen jedoch auch damit, dass das Unternehmen schon bald starke Konkurrenz bekommen dürfte. Von Vorteil für TenX sei dabei aber sein zeitlicher Vorsprung. Letztendlich hänge der Erfolg davon ab, ob die Erwartungen der Kunden erfüllt würden.

Redaktion finanzen.net

Kurs bald 55.000 US-Dollar? Wall Street-Experte: Bitcoin ist das neue Gold

 

 

 

 

 

 

 

11.07.2017 22:55
Quelle: finanzen.net

 

Die starke Entwicklung des Bitcoins in den letzten Monaten war womöglich nur der Auftakt einer phänomenalen Kurssteigerung. Ein Wall Street-Stratege glaubt, dass sich der Wert der Digitalwährung mehr als verzwanzigfachen könnte.

Seit Jahresbeginn hat sich der Bitcoin-Kurs bereits mehr als verdoppelt und tendiert aktuell um die Marke von 2.500 US-Dollar. Zum Jahresstart 2017 stand er bei gerade einmal 960,06 US-Dollar. Für Tom Lee, Head of Research bei Fundstrat Global Advisors, hat das Kryptogeld aber noch riesiges Potenzial.

Der Wall Street-Stratege schätzt, dass der Bitcoin-Kurs bis 2022 auf sagenhafte 55.000 US-Dollar steigen könnte. Deshalb rät er Investoren, nach Strategien zu suchen, wie sie von dieser Entwicklung profitieren können. Bisher ist dies nur über eine Direktinvestition oder über den Erwerb von Bitcoin-ETFs möglich.

Damit ist Tom Lee die erste bedeutende Wall Street-Größe, die einen Bericht über die künftige Entwicklung des Bitcoins erstellt hat. Zuletzt war er insbesondere durch seine besonders bärische Einstellung gegenüber dem US-Aktienmarkt aufgefallen.

Internetgeld kannibalisiert Gold-Nachfrage

Tom Lee geht davon aus, dass Cyber-Währungen für immer mehr Anleger zu einer erstzunehmenden Alternative gegenüber Gold werden. Besonders interessant mache den Bitcoin, dass das Angebot sogar noch langsamer wachse als bei Gold. Diese begrenzte Verfügbarkeit mache das Internetgeld sehr attraktiv.

Anleger sollten auf Notenbanken achten!

Die Fans des digitalen Geldes schätzen vor allem seine Unabhängigkeit. Doch Tom Lee glaubt, dass die internationalen Notenbanken nicht ewig außen vor bleiben. Vielmehr ist er überzeugt, dass die Währungshüter erwägen, mittels Käufen in den Handel mit Krypogeld einzugreifen, wenn die Marktkapitalisierung die Grenze von 500 Milliarden US-Dollar erreicht. Aktuell ist Cybergeld für insgesamt rund 100 Milliarden US-Dollar auf dem Markt.

Mit der Intervention der Notenbanken würden sich die Verhältnisse beträchtlich verändern. Zum einen würde es die Legitimität der virtuellen Währungen erhöhen, zum anderen würde sich die Substitution zu Gold hierdurch nochmal beschleunigen. Dies dürfte dem Bitcoin-Kurs nochmals kräftig Schub verleihen.

Redaktion finanzen.net